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Halver feiert seine Feuerwehr - Ausstellung und offene Türen

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Von: Fabienne Schwarzer

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Offene Türen beim Löschzug Mitte und eine Ausstellung zu 140 Jahren Feuerwehrgeschichte in Halver.
Offene Türen beim Löschzug Mitte und eine Ausstellung zu 140 Jahren Feuerwehrgeschichte in Halver. © Fabienne Schwarzer

Endlich konnte es wieder stattfinden – das Feuerwehrfest in Halver. Das war 2020 und 2021 aufgrund der Maßnahmen zum Infektionsschutz nicht möglich gewesen. Am Sonntag konnte es nun wieder stattfinden. Es begann dieses Mal jedoch anders als sonst.

Halver - Eröffnet wurde das Feuerwehrfest mit einer Ausstellung in dem Regionalmuseum Villa Wippermann. Die Ausstellung stellt verschiedene Einsätze und Einsatzgebiete der Feuerwehr dar. Sie soll die kleinen und großen Aufgaben der Feuerwehr repräsentieren.

Neben Bildern und Texten auf großen Tafeln sind auch Gegenstände ausgestellt, unter anderem wurde von dem Löschzug Bommert ein Löschwagen aus dem Jahre 1904 zur Verfügung gestellt.

Organisiert und recherchiert wurde die ganze Aktion von Jana Eilhardt. Sie ist ehrenamtliche Ausstellungsorganisatorin der Villa Wippermann.

Gearbeitet hat sie am Projekt insgesamt vier Jahre. Die größte Arbeit dabei hatte sie, indem sie aus einem Archiv alle Zeitungsausschnitte ab 1881 bis 2022 über die Feuerwehr herausgesucht hat. „Da habe ich die Zeitungen auch mal mit in den Urlaub genommen”, erklärt die Grafikdesignerin lachend. Sie hat die großen Plakate selbst designt und dann drucken lassen. Die ursprüngliche Idee für das Projekt hatte der frühere Leiter der freiwilligen Feuerwehr in Halver, Stefan Czarkowski.

Gefeiert wurde mit der Ausstellung auch das 141-jährige Bestehen der Halveraner Feuerwehr. Eigentlich hätte es vergangenes Jahr ein Fest zum 140-jährigen Jubiläum gefeiert werden sollen, doch das war pandemiebedingt nicht möglich gewesen. Mit der Ausstellung sollte ebenfalls auf die Anforderungen aufmerksam gemacht werden, denen sich Feuerwehrleute oft stellen müssen. „Es sind nicht nur die Herausforderungen im Einsatz, sondern auch danach”, erklärt der stellvertretende Bürgermeister Armin Kibbert. Er sprang für Bürgermeister Michael Brosch ein, da dieser sich noch in Quarantäne befand. Die Ausstellung wird noch bis September 2022 in der Villa Wippermann bleiben.

Anschließend konnte das Feuerwehrfest bei schönem Wetter beginnen. Dabei halfen das Technische Hilfswerk, das Deutsche Rote Kreuz und natürlich die Feuerwehr mit. Auch anwesend waren Vertreter der Kampagne Soko Respekt, die sich dafür einsetzten, dass Dinge wie die Verletzung von Rettungskräften oder schaulustige Beobachter von Unfallorten und Verletzten, vermieden werden. Auch für die Kinder gab es Beschäftigung. Ein Stand mit Kinderspielzeugen, Bobbycars im Feuerwehrdesign und einem Miniaturfeuerwehrfahrzeug waren von der Kinderbrandschutzerziehung, die regelmäßig samstags Kurse für Kindergartenkinder gibt. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. So konnte das erste Feuerwehrfest nach zwei Jahren Verzicht mit vielen Besuchern, guter Laune und schönem Wetter ausgiebig gefeiert werden.

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