Erster Spatenstich für 14-Millionen-Euro-Projekt

So soll sich der Neubau der Firma Escha an der Märkischen Straße in rund zwei Jahren präsentieren. - Zeichnung: Escha Bauelemente GmbH

Halver -  „Normalerweise baut in solch Dimensionen nur die Firma Turck“, begrüßte Dietrich Turck, Geschäftsführer der Firma Escha Bauelemente GmbH, humorvoll die zahlreichen Gäste zum symbolischen ersten Spatenstich für den Neubau im Baugebiet Heide.

Rund 14 Millionen Euro investiert das Unternehmen an seinem Stammsitz in Halver in die Zukunft und führt damit die Fertigungen von der Ost- und der Elberfelder Straße sowie den Versand einschließlich der Büroarbeitsplätze an den neuen Standort. „Dadurch haben wir erhebliche logistische Vorteile“, erklärte Dietrich Turck.

Notwendig wurde die Planung für den Neubau auf dem fast 22 000 Quadratmeter großen Grundstück wegen fehlender Erweiterungskapazitäten an den beiden genannten Halveraner Standorten. An der Märkischen Straße habe das Unternehmen dann „die selbe Fläche zur Verfügung, die wir jetzt schon haben“, so der Geschäftsführer weiter.

Das werden dann mehr als 9000 Quadratmeter Nutzfläche – davon zwei Drittel für Produktion und Lagerung – sein. Aber auch danach stehen dem Steckverbinder- und Gehäusespezialisten Escha noch mehr als 5000 Quadratmeter für Erweiterungen zur Verfügung. Die Planung für den Firmenneubau hat Stefan Czarkowski übernommen. Er war natürlich ebenso zum ersten Spatenstich gekommen wie Escha-Geschäftsführer Marco Heck.

„Jede Unterstützung“, so Dietrich Turck, erfahre man auch von der Stadt, bei der man „heilfroh“ sei, dass nun eine Gewerbefläche bebaut werde. Neben Vertretern des Märkischen Kreises und der Geldinstitute war Bürgermeister Dr. Bernd Eicker ins Baugebiet Heide gekommen.

Der Geschäftsführer und Bauherr appellierte an alle, „gemeinsam an einem Strick zu ziehen“. Dann werde man bei den Kosten auf dem Punkt landen und auch den „engen Zeitplan“ werde man meistern. Mit einem Gläschen Sekt, auch alkoholfrei, wurde schließlich auf das Gelingen gemeinsam angestoßen. Dann wurde nicht zum Spaten gegriffen, vielmehr konnte ein Bagger mit einer großen Schaufel die Arbeit aufnehmen. Darüber werden sich in wenigen Wochen Interessierte über das Internet selbst ein Bild machen können. Denn auf der Baustelle soll eine Webcam eingerichtet werden, mit der man alles „live“ verfolgen kann.

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