Keine großen Zeremonien

Schulstart in NRW: Das planen die Halveraner Schulen

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Nächste Woche geht es wieder los: Schultüten werden die neuen „i-Dötzchen“ sicher dabei haben, aber Willkommensfeiern im großen Rahmen wird es coronabedingt in diesem Jahr nicht geben.

Halver – Kinder mit großen, selbst gebastelten Schultüten, dazu die stolzen Eltern und einige Verwandte, die mit Fotos diesen besonderen Moment festhalten – der Tag der Einschulung ist an den Schulen normalerweise ein Festtag, verbunden mit großen Menschenmengen und einer feierlichen Zeremonie. Doch in Zeiten von Corona muss an den Schulen umgedacht werden, dies ist auch in Halver der Fall. en

Die Planungen an den Schulen sehen wie folgt aus: 

Regenbogenschule 

Bei der Regenbogenschule werden am Donnerstag am Hauptstandort Pestalozziweg drei Klassen eingeschult und am Oberbrügger Teilstandort Am Nocken eine Klasse mit ihren Schülern an der Schule aufgenommen. Die Kinder werden klassenweise im Stundentakt ab 8.15 Uhr zur Einschulung kommen.

Für die „i-Dötzchen“ sowie alle weitern Schüler gilt auf den Gängen und auf dem Schulhof eine Mund-Nase-Bedeckungs-Pflicht. Um in die Klassen zu gelangen, versammeln sich die Schüler auf den Sammelplätzen, die bereits vor den Sommerferien genutzt wurden.

AFG 

Insgesamt drei neue Fünfer-Klassen und über 90 Schüler werden am Mittwoch ins neue Schuljahr starten. Die Klassen werden dabei im Viertelstundentakt zeitversetzt auf dem Schulhof mit den Eltern empfangen. „Die einzige Neuerung ist, dass es in diesem Jahr keinen Gottesdienst gibt und die Begrüßung in der Sporthalle ausfällt“, erklärt die stellvertretende Schulleiterin Meike Kümper. Doch auf den geistigen Segen muss nicht verzichtet werden – der katholische Pfarrer Claus Optenhöfel und der evangelische Pfarrer Martin Pogorzelski kommen zur Schule, um die Kinder vor ihrem Schulstart an der weiterführenden Schule zu segnen. 

Im Anschluss gehen die Kinder zusammen mit ihren Klassenlehrern in die Klassen. Kümper freut sich auf den Schulstart, da „endlich wieder der normale Unterricht losgeht.“ Vor den Ferien waren die Kinder unter der Wahrung der Abstandsregel nur in kleinen Gruppen auf mehrere Räume verteilt in der Schule. Die Abstandsregelung ist aufgehoben, dafür herrscht jetzt Maskenpflicht. „Wenn ich die Wahl habe zwischen Maskenpflicht und Gruppenunterricht, nehme ich die Maskenpflicht gerne in Kauf“, sagt Kümper und hofft gleichzeitig darauf, dass die Temperaturen in den nächsten Wochen wieder milder werden. 

Humboldtschule 

Auch die Humboldtschule wird drei neue Fünfer-Klassen an der Schule begrüßen. Während die Klassen sechs bis zehn den Unterricht bereits wieder am Mittwoch aufnehmen, werden die neuen „Fünfer“ am Donnerstag klassenweise im Rahmen einer kleinen Begrüßungsfeier mit einem christlichen Segensgruß und einem musikalischen Beitrag empfangen. Eigentlich sollte die Einschulungsfeier in eine Geburtstagsfeier übergehen, denn die Humboldtschule feiert auf den Tag genau am 13. August ihr fünfjähriges Bestehen und ist ab diesem Schuljahr erstmalig mit allen Jahrgängen komplett. 

„Es wäre ein toller Termin zum Feiern gewesen. Aber daran können wir nichts ändern. Es ist geplant, die Geburtstagsfeier im Rahmen einer Projektwoche vor den Osterferien nachzuholen“, erklärt Schulleiter Reiner Klausing, der die Eltern per E-Mail auch während der Coronazeit stets auf dem Laufenden hielt und vor dem Start ins neue Schuljahr erneut Infomaterial an die Eltern verschickte. Der wichtigste Hinweis ist sicherlich, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes auch während des Unterrichts zur Pflicht gehört.

 „Die Infektionszahlen sprechen eine klare Sprache und auch andere Berufsgruppen müssen durchgängig einen Mundschutz tragen. Wir müssen einfach damit leben, dass wir derzeit eine andere Normalität haben“, sieht Klausing das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes in der jetzigen Phase als notwendig an. 

ESBK 

Beim Halveraner Eugen-Schmalenbach-Berufskolleg werden die neuen Schüler am Donnerstag am Eingang empfangen und zu ihren neuen Klassen geleitet. „Wir starten mit einem Klassenlehrertag. Die Schüler werden zunächst über alles informiert, sodass sie sich in unserer Schule zurechtfinden“, sagt Schulleiter Ulrich Fröndhoff, der die Vorgaben des Schulministeriums vor Ort bestmöglich umsetzen will. „Wir haben für alle Klassen feste Eingangs- und Ausgangsbereiche festgelegt, sodass möglichst wenig Schüler aufeinander treffen. Deswegen behalten wir die Einbahnstraßenregelung vorerst auch aufrecht.“ 

Lindenhofschule 

Verantwortliche der Lindenhofschule waren für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

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