TuS Halver: Konzept sieht Sporthallenbau vor

Die Jahnturnhalle ist verkauft – nun fasst der TuS-Vorstand in einem neu erarbeiteten Konzept den Bau einer kleinen Halle ins Auge.

HALVER - Es dürfte keine normale Jahreshauptversammlung werden, die am Donnerstag, 18. April, ab 19.30 Uhr im Saal des Kulturbahnhofs stattfindet und zu welcher der TuS Halver seine Mitglieder einlädt. Denn es ist das Jahr null nach dem dringend notwendigen Verkauf der Heimat des Turn- und Sportvereins, der Jahnturnhalle.

Der Vorstand um den Vorsitzenden Georg Bischofs – zweite Vorsitzende Petra Bangert, Kassierer Manfred Fahsig und die Geschäftsführer Anke Altenkirch sowie Markus Born – hat sich intensiv mit der Zukunft des Vereins beschäftigt, ein Konzept aufgestellt, in dem es auch die Idee des Baus einer neuen kleinen Sporthalle gibt.

Dafür wurde beim Landessportbund (LSB) Rat eingeholt und zahlreiche Gespräche mit den eigenen Übungs- und Abteilungsleitern, den Sportlern und auch anderen geführt. Das Resultat ist ein Konzept, „mit dem die Zukunftsfähigkeit nach den einschneidenden Veränderungen der letzten Jahre gesichert werden soll“, heißt es auf Seiten des TuS-Vorstands. Durch den Bau einer kleinen vereinseigenen Halle mit Geschäftsstelle gäbe es nicht nur die Möglichkeit, beispielsweise vormittags Kurse oder Turnstunden durchführen zu können, sondern hätten die TuS-Mitglieder wieder eine Heimat, erläutert TuS-Geschäftsführerin Anke Altenkirch.

Über die Idee vom Bau einer kleinen Sporthalle, die mit Blick auf die Mitglieder im Senioren- wie im Kinderbereich nach Möglichkeit zentral liegen sollte, sei bislang aber nur vorstandsintern gesprochen worden, jedoch stets mit Blick auf laufende Unterhaltungskosten, denn: „Ein neuer vereinseigener Standort muss dauerhaft aus eigenen Mitteln unterhalten werden können. Was passiert, wenn das nicht mehr gewährleistet ist, hat der Zwangsverkauf der Jahnhalle ja gezeigt.“

Das vollständige Konzept will der Vorstand des TuS Halver auf der Jahreshauptversammlung vorstellen. Bei diesem soll ebenfalls ein Vertreter des Landessportbundes dabei sein und Erläuterungen zu den einzelnen Aspekten des Konzepts geben. Für Georg Bischofs und seine Vorstandsmannschaft bedeutet dies gleichzeitig, dass sie „in der Zeit des Umbruchs“ ihre Vorstandsämter nicht aufgeben und den Verein nicht verlassen wollen. Denn das würde bedeuten, das Konzept und damit die Planungen gerade jetzt nicht weiter zu verfolgen. Aus diesem Grund hat der Vorstand des TuS Halver den eher ungewöhnlichen Weg gewählt, bereits jetzt anzukündigen, dass sich Bischofs, Bangert, Fahsig, Altenkirch und Born komplett einer Wiederwahl stellen. „Das neue Konzept“, sind sich die Vorstandsmitglieder des TuS sicher, „verdient die Stimmen der Mitglieder“.

Bekanntlich will sich auch Dieter Hoffmann, Geschäftsführer der Agilis GmbH, um das Amt des TuS-Vorsitzenden bewerben. - det

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