Ehrenamt

Hilfe für die Helfer gesucht

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Ehrenamt im Blutspendedienst des DRK Halver: Jenny Donat und Sebastian Pinter empfangen die Spender, die in die Ganztagsschule kamen. Auch für diese Aufgabe wäre eine Verstärkung willkommen.

Halver - Für Helferinnen bei Blutspendeterminen wirken Annelie Huppert und Hildegard Terhoven auf den ersten Blick etwas untypisch. Denn eigentlich können beide „kein Blut sehen“. Ein wirklicher Hinderungsgrund ist das aus Sicht der Verantwortlichen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) aber nicht.

Annelie Huppert hilft ehrenamtlich seit mehr als zwölf Jahren, für Hildegard Terhoven ist es am Dienstag in der Ganztagsschule erst der zweite Einsatz. Sie kümmern sich darum, dass die voraussichtlich 200 Spender eine Stärkung erhalten. Seit Mittag machen sie Brötchen zurecht, decken Tische ein, räumen ab.

Dafür gibt es kein Geld, sondern ein Dankeschön vom Ortsverband, der achtmal im Jahr die Spenden für den Blutspendedienst West in Halver und Oberbrügge organisiert, und auch von den Spendern. „In Halver kennt man sich“, sagt Annelie Huppert. „Und es macht einfach Spaß.“

Es sind zu wenige

An der Anmeldung sitzen derweil Jenny Donat und Sebastian Pinter. Die jungen Ehrenamtlichen nehmen die Spender in Empfang, schauen nach den Ausweisen und händigen die Fragebögen aus. Für alle Beteiligten aber gilt: Es sind zu wenige. Dem Ortsverband um Rotkreuzleiter Werner Neuhoff und seine Frau Elke, die Blutspendebeauftragte, gehen die Helfer aus. Es wäre schön, die Arbeit auf mehr Schultern verteilen zu können. Denn mit durchschnittlich sechs bis acht Helfern ist das DRK alles andere als überbesetzt. 

Für Werner Neuhoff fängt der Dienst an einem solchen Tag am Vormittag an und endet, wenn die letzten Materialien wieder im Lager verstaut sind. „Das kann auch 22 Uhr werden.“

Unterstützung vom Landesverband

Am Dienstag haben sie sich deshalb Unterstützung vom Landesverband in Münster besorgt. Hinrich Riemann von der Servicestelle Ehrenamt macht deutlich, dass niemand bange sein muss vor der Aufgabe. „Es geht darum, dass Menschen uns Zeit spenden“, sagt er. „Einen Lehrgang braucht niemand zu absolvieren. Wir brauchen Leute, die anpacken möchten.“ Dafür müsse auch niemand den ganzen Tag Zeit aufbringen, sagt Neuhoff. Wer ein paar Stunden erübrigen könne, ist beim DRK Halver willkommen. „Jeder ist ein Gewinn für uns.“

Kontakt: Elke Neuhoff, Tel. 0 23 53 / 57 60, www.drk-halver.de.

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