Für Sicherheit der Kinder

Tempo 30 in Anschlag - CDU stellt Antrag

Die CDU-Fraktion hat ihrem Antrag gleich ein Luftbild beigefügt, auf der zusätzlich die Bushaltestellen eingetragen wurde und wo Tempo 30 eingerichtet werden soll.

Halver - Auf den Straßen „Am Anschlag“ (Kreisstraße 3), Wipperstraße (Kreisstraße 37) und Kreuzbergweg soll in Zukunft Tempo 30 gelten. Das beantragt jetzt die CDU-Fraktion.  Entsprechende Zonen sollen von den zuständigen Stellen des Märkischen Kreises eingerichtet werden.

„In Anschlag wurden in den letzten Jahren viele Wohnhäuser errichtet“, begründet Fraktionschef Peter Starke den Antrag an den Bürgermeister. „Hier wohnen viele Familien mit Kindern. Die Bevölkerung hat sich in Anschlag nahezu verdoppelt.“

Auf der anderen Seite werde auf den beiden Kreisstraßen in der Ortschaft zu schnell gefahren. Sowohl die K 3 als auch die K 37 würden häufig als Abkürzung zwischen Halver und Wipperfürth verwendet und als Transitstrecke im Berufs- und Pendlerverkehr dienen. Der zunehmende Verkehr stelle für Anwohner und Verkehrsteilnehmer gleichermaßen eine steigende Belastung dar. „Große, schwere Landmaschinen, schnelle Motorräder, entgegenkommende Fahrzeuge, Radfahrer und die Geschwindigkeit von 50 km/h führen zu einem recht großen Gefahrenpotential“, sagt der CDU-Fraktionsvorsitzende.

Die K 3 verfüge über keinen Bürgersteig, sondern nur über einen befestigten Seitenstreifen. Und an der Wipperstraße existiere nur auf einer Seite ein Fußweg, der nicht auf der Seite der Wohnhäuser liegt. Beim Überqueren der Straße - von Kinder beziehungsweise Schülern bis zu Senioren - sei es schon öfter zu gefährlichen Situationen gekommen. Zudem befinde sich im Kreuzungsbereich der beiden Kreisstraßen ein recht gut besuchter Kinderspielplatz.

An den Wochenenden würden die in Motorradkreisen gut bekannten Strecken durch Anschlag stark genutzt. Es seien bis zu 200 Motorräder pro Stunde, rechnet Starke vor. Außerdem würden Lastwagen mit mehr als sieben Tonnen Gesamtgewicht verbotenerweise von Anschlag in Richtung Schwenke fahren.

Die Geschwindigkeit in Verbindung mit einer fehlenden Straßenbeleuchtung und parkenden Fahrzeugen würden für unübersichtliche und damit gefährliche Stellen sorgen. Hinzu komme nicht nur ein hohes Aufkommen an Radfahrern durch den Radweg, der in Anschlag endet, so heißt es in der Begründung, sondern auch Schüler aus Anschlag den umliegenden Orten, die sich an der Bushaltestelle einfinden würden.

Für die Sicherheit der Kinder, so fordert die CDU-Fraktion, müsse mehr getan werden. Daher sei eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h für die Sicherheit aller in Anschlag notwendig. Dadurch könne man nicht nur für ein größeres Sicherheitsgefühl sorgen, sondern auch eine Lärmreduzierung erreichen.

„Es muss nicht erst etwas passieren, bis gehandelt wird“, fordert Peter Starke für seine Fraktion, dass die Stadt den Märkischen Kreis zu einem präventiven Handeln auf. Zumal ein Herabsetzen der Geschwindigkeit in Anschlag auf Tempo 30 schnell und kostengünstig durchgeführt werden könnte.

Die von der CDU-Fraktion vorgeschlagene Maßnahme für die Ortschaft Anschlag soll nun, so Peter Starke abschließend, mit den zuständigen Stellen überprüft werden, damit diese auf den Kreisstraße 3 und 37 möglichst schnell umgesetzt werden kann. - Von Det Ruthmann

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