Frühstück zum Abschied – stilecht mit Sonnebrille

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Was in Vegas passiert, bleibt in Vegas – der Grundsatz eines Filmes, auf den diese zwei jungen Männer anspielen.

Halver - Wer in der vergangenen Woche das Anne-Frank-Gymnasium besucht hat, dem dürfte so manch seltsam gekleideter Schüler aufgefallen sein: Jungen in Frauenkleidern, Mädchen in zerrissenen Jeans oder auch am gestrigen Tag Zockerprofis und Croupiers. Grund ist die Mottowoche, mit der die angehenden Abiturienten ihre letzten fünf Unterrichtstage feiern.

Jeden Tag gab es dabei eine neue Devise, wie Helden der Kindheit, Geschlechtertausch oder „Bad Taste“ (Schlechter Geschmack) – jeder Schüler musste sich dabei so geschmacklos wie möglich anziehen.

Am Freitag wurde dann auch das Abimotto „Abi Vegas“ wörtlich genommen. Verspiegelte Sonnenbrillen, bunte Hemden oder amerikanische Sommerkleider gehörten zum Outfit.

„Am letzten Schultag organisieren wir auch das gemeinsame Frühstück mit den Lehrern“, sagt Timo Groß, Stufensprecher. „Das ist längst Tradition an unserer Schule. Wir wollen uns damit auch bei den Lehrern für die gemeinsame Zeit bedanken“, so der 17-Jährige weiter. Finanziert werde alles aus der Stufenkasse, die unter anderem durch Aktionen wie dem Bunten Abend gefüllt wurde.

In diesem Jahr hatten sich die Schülerinnen Cigden Gökbudak und Jülide Akbaba um die Organisation des Frühstücks gekümmert. „Natürlich nicht allein. Wir hatten immer die Unterstützung unserer Mitschüler“, berichtet Gökbudak.

Nach dem gemeinsamen Frühstück werden die Schüler in Einzelgesprächen über ihre Zulassung für die Abiturprüfungen informiert.

Bis zum 29. April, dem Tag der ersten schriftlichen Prüfung, bleibt den Abiturienten Zeit, um zu Hause intensiv zu lernen. Für Mitte Mai sind die mündlichen Prüfungen vorgesehen, ehe es am 27. Juni zur offiziellen Entlassung geht.

AFG-Schulleiter Paul Meurer lobt indes seine Schüler: „Es ist ein Jahrgang, der sich toll entwickelt hat. Es war eine schöne Mottowoche, und die Tradition des Frühstück ist eine gute Gelegenheit, nochmal miteinander ins Gespräch zu kommen. - sbt

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