SGV ändert Abschnitte einiger Wanderwege

Friedhelm Nüsken vom SGV Halver zeigt, in welchen Bereichen es Neuerungen geben wird. J Foto: Machelett

Halver - Die Sonne scheint, die Wälder duften herrlich nach frisch geschlagenem Fichtenholz und die Blumen fangen an zu blühen – die Wandersaison beginnt. Die Halveraner zieht es nach draußen. Die Schuhe werden entstaubt und die Wanderkarten hervor gekramt. Doch halt, einige Wanderrouten werden sich in den kommenden Wochen ändern.

„Einige Abschnitte sind nicht mehr wanderbar oder schlicht zu gefährlich, daher haben wir uns Alternativen überlegt“, erklärt Friedhelm Nüsken vom Vorstandsteam des SGV Halver. Rund fünf Kilometer werden neu beschildert. Die größten Änderungen wird es auf dem beliebten und 53,7 Kilometer langen Wanderweg „Rund um Halver“ geben. Insbesondere im Bereich Oberbrügge sah der Vorstand Handlungsbedarf. „Wir bekommen immer mal wieder Zuschriften, wenn Wanderern etwas auffällt. Die Kritikpunkte werden dann überprüft. Alternativ fällt uns selbst oder den Wegepaten auf, dass ein Abschnitt zu gefährlich wurde oder nicht mehr passierbar ist.

In Oberbrügge müssten derzeit vom Haus Rade aus die B 54 und der Bahnübergang überquert werden. „Gerade wenn die Bahnstrecke wieder in Betrieb ist, wird das nicht schön“, sagt Nüsken. An der Mühle vorbei führt der ursprüngliche Weg zum Nachtlokal, wo der Weg nahezu vollständig zugeschoben wurde, und durch die Unterführung zum Ohler Weg. „Künftig werden wir vor Haus Rade auf den A9-/A20-Weg wechseln, über den alten Sportplatz gehen, ein Stück der B 54 folgen bis Vömmelbach“, so Nüsken.

Dort wartet bereits das nächste Problem. Oberhalb der Vömmelbach in Richtung Ahelle müsste eigentlich eine Kuhweide überquert werden. „Das führte immer wieder zu Problemen. Daher wird jetzt von Vömmelbach aus über den Weg A10 gewandert“, erklärt der Wanderexperte. Die Strecke führt die Wanderer dann oberhalb des Waldes wieder auf den ursprünglichen Weg.

Hang bei Halverscheid wurde zu gefährlich

Bei Halverscheid wird die Strecke ebenfalls variiert. Sie wird künftig nicht mehr den Steilhang hinunter in Richtung Firma Lumberg führen. „Wir sind ja auch verkehrssicherungspflichtig. Und der Hang war einfach zu gefährlich. Es kam sogar zu Stürzen“, berichtet Nüsken.

Der Wanderweg A1, der auf der Karlshöhe beginnt und hinter dem Altenheim in den Wald führt, würde Mitten durch eine Wildruhezone führen, zudem sei der Pfad extrem zugewachsen. Nach Rücksprache mit Förster Ulrich Ackfeld werde der Rundweg künftig an Winkhof vorbei führen bis zur Bahnlinie. Ein breiter Wirtschaftsweg führt dann zurück auf die ursprüngliche Route.

Zugewachsen ist auch ein Stück des Zwei-Balken-Wegs. Bis zur Danziger Straße führte dieser durch ein Feld. „Im Sommer geht das gar nicht. Zudem plant die Firma Escha dort einen Neubau. Daher wird auch hier eine neue Strecke ausgewiesen.“ In den kommenden Tagen werden die Mitglieder damit beginnen, neue Markierungen anzubringen.

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