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DLRG: Bessere Zeiten für die Rettungsschwimmer nach zwei Jahren Pause

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Von: Florian Hesse

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Die DLRG Halver kann den Betrieb endlich wieder aufnehmen, und zwar zu besseren Zeiten.
Die DLRG Halver kann den Betrieb endlich wieder aufnehmen, und zwar zu besseren Zeiten. © Liesegang, Markus

Corona-Pandemie und die aufwendige Sanierung des Hallenbades haben den Betrieb bei der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) zwei Jahre lang dramatisch eingeschränkt. Jetzt soll es wieder vorwärts gehen.

Halver - Am Mittwochabend, 23. März, 18 bis 22 Uhr, beginnt wieder der Schul- und Trainingsbetrieb, sagt Stefan Borlinghaus, Ausbildungsleiter des Vereins. Und er sei besonders froh darüber, dass eine dringende Bitte der DLRG bei der Stadt Gehör gefunden habe, sagt Borlinghaus in Richtung Melissa Klinker, die den Betrieb des Bades organisiert. Die Zeit, in der die Halle zur Verfügung steht, sei nach hinten geschoben worden. Was sich zunächst nicht dramatisch anhört, hat wesentliche Bedeutung. Denn die Ausbilder seien berufstätig. Zu den früheren Trainingszeiten, die man zur Verfügung gehabt hätte, seien die Schwimmtrainer, die auch retten können müssen, kaum verfügbar gewesen. „Um 16 Uhr passte das einfach nicht“, sagt Stefan Borlinghaus im AA-Gespräch.

Wichtig sei die Trainingsmöglichkeit mit dem jetzt vierstündigen Block auch für die Kinder und Jugendlichen, die ihr Schwimmabzeichen absolvieren. Die Prüfungsordnung habe sich in der Zwischenzeit geändert. Früher reichte es für das Bronzeabzeichen, 200 Meter in 15 Minuten zu schaffen. Jetzt braucht’s mehr für Bronze: 15 Minuten Dauerschwimmen müssen es in jedem Fall sein, Minimum 200 Meter, und dafür benötigt man dann Training. Aber das gab es eben zwei Jahre lang nicht, so der Ausbildungsleiter, der dringenden Handlungsbedarf erkennt. „Wir haben Anfragen ohne Ende.“

Kommen Ausbildung und Vereinsschwimmen wieder in Gang, könnte das auch einem anderen Trend entgegenwirken. Die zweijährige Trainingspause hat die Halveraner DLRG massiv Mitglieder gekostet. Von 180 auf 120 sei die Zahl zurückgegangen, so seine überschlägige Rechnung.

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