„Häuser der Kultur“ & Co.: Dritter Stern ermöglicht Umsetzung

Sie stehen auf der Prioritätenliste des Projekts „Oben an der Volme“ ganz oben: die Schieferhäuser, die in den Besitz der Stadt übergehen und gemeinsam mit der Villa Wippermann zu „Häusern der Kultur“ werden sollen.

HALVER ▪ Durchbruch für das Projekt „Oben an der Volme“: Am Mittwochmittag gab der im Olper Kreishaus tagende Regionale-Ausschuss grünes Licht für den dritten so genannten „Regionale-Stern“, der die Umsetzung der einzelnen Maßnahmen ermöglicht.

„Ich freue mich sehr darüber, dass unsere lange und beharrliche Arbeit auf dem Weg zum dritten Stern von Erfolg gekrönt ist“, sagte Bürgermeister Dr. Bernd Eicker in einer ersten Reaktion auf die Entscheidung des Ausschusses. „Es zeigt sich, dass es richtig war, sich zusammenzusetzen. Das war in der Region sicherlich vorbildlich“, lobt Eicker den interkommunalen Gedanken der hinter „Oben an der Volme“ steht. Bekanntlich sind neben Halver auch Meinerzhagen, Kierspe und Schalksmühle mit im Boot. Entsprechend euphorisch äußerten sich auch Eickers Amtskollegen der beteiligten Städte über die Vergabe des dritten Regionale-Sterns.

Insgesamt sollen in den kommenden Monaten und Jahren mehr als 60 Millionen Euro in die Volmekommunen fließen – wann genau, steht jedoch noch nicht fest. Aufgrund der Auflösung des Landtags mussten die Wertungen unter Vorbehalt vergeben werden. Die Fördermittel können, so heißt es seitens der Südwestfalen Agentur, nämlich voraussichtlich erst dann bereit gestellt werden, wenn eine neue Landesregierung gebildet und ein Haushalt verabschiedet wurde. „Auf diese möglichen Verzögerungen haben wir natürlich keinen Einfluss. Wir haben in den vergangenen Wochen intensive Gespräche geführt, damit die Fördergelder für die Projekte vorgemerkt und dann mit der Verabschiedung des NRW-Haushalts freigegeben werden können“, sagt Dirk Glaser, Geschäftsführer der Südwestfalen Agentur. Neben Fördergeldern des Landes, des Bundes und der Europäischen Union steuern die beteiligten Kommunen einen Eigenanteil bei. Ganz oben in der Prioritätenliste für Halver stehen bekanntlich die „Häuser der Kultur“, die aus den Schieferhäusern an der Frankfurter Straße und der Villa Wippermann entstehen sollen. „Dass es aufgrund des noch nicht verabschiedeten Landeshaushalts zu Verzögerungen kommt, ist klar. Aber ich habe keine Sorgen, dass es die Mittel gibt. Schließlich haben die Landesregierungen zuletzt immer am Regionale-Konzept festgehalten“, ist der Bürgermeister guten Mutes, bald mit der Realisierung der Pläne beginnen zu können – „wenn die Bewilligungsbescheide vorliegen“, wie Bernd Eicker betont. ▪ Frank Zacharias

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