Immobilien

Häuser in Halver 2017 deutlich teurer

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Auf lange Sicht soll der Verkauf von Bestandsimmobilien zunehmen.

Halver/Schalksmühle - Bebaute Halveraner Grundstücke brachten im vergangenen Jahr viel Geld: In nur einem Jahr hat sich der Umsatz 2017 auf 43,08 Millionen Euro mehr als verdoppelt - die Anzahl der Kaufverträge ist um knapp 13 Prozent gestiegen. In Schalksmühle zeigt sich ein ähnlicher Trend.

Dort ist zwar die Zahl der Kaufverträge für bebaute Grundstücke gesunken – von 54 im Jahr 2015, 49 im Jahr 2016 und schließlich 46 im vergangenen Jahr. 

Dennoch ist auch hier der Umsatz leicht um gut drei Millionen Euro auf 13,58 Millionen Euro gestiegen. So steht es im Bericht des Gutachterausschusses für Grundstückswerte im Märkischen Kreis. „Das Jahr 2017 brachte dem Immobilienmarkt auf vielen Marktsegmenten Preissteigerungen“, wird Diplomingenieur Christoph Jochheim-Wirtz, Vorsitzender des Gutachterausschusses, in einer Pressemitteilung des Märkischen Kreises zitiert. 

Bestandsimmobilien werden beliebter

Jochheim-Wirtz weiter: „Die Zahl der Immobilienverkäufe liegt nur etwa drei Prozent unter dem Spitzenergebnis des Vorjahres. Der Immobiliensektor ist der zweitgrößte Wirtschaftszweig Deutschlands. Alleine auf dem hiesigen Markt wurde ein Geldumsatz von 390 Millionen Euro erzielt.“ Der Verkauf von Bestandsimmobilien, also bereits gebaute und genutzte Gebäude, würde langfristig eine Zunahme erfahren. 

Im Gegensatz dazu steht der Markt des Wohnungseigentums und der Wohnungserbbaurechte. Nach einem zwischenzeitlichen Höhepunkt im Jahr 2016 in Halver mit 43 Kaufverträgen sank die Anzahl 2017 um 26 Prozent auf 34 Verträge ab. Der Umsatz schrumpfte jedoch nur leicht um knapp drei Prozent – von 4,6 auf 4,47 Millionen Euro. In Schalksmühle fiel der Umsatz deutlich. 2016 brachte der Verkauf von Wohnungen noch 2,1 Millionen Euro.

Mehr als 50 Prozent Umsatzverlust

Im Jahr darauf floss ein Erlös von noch 0,97 Millionen Euro – das ist mehr als 50 Prozent Umsatzverlust. Die Kaufverträge gingen von 19 im Jahr 2016 auf 14 im Folgejahr um etwa 26 Prozent zurück. Insgesamt wurden 2017 im Märkischen Kreis 309 Eigentumswohnungen verkauft. Laut Gutachterausschuss wiesen diese ein „leicht steigendes Preisgefüge auf.“

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