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Erste Sturmbilanz in Halver: Baum sorgt für Stau

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Von: Florian Hesse

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Gefahrenstelle an der Karlshöhe
Gefahrenstelle an der Karlshöhe © Florian Hesse

Ein abgebrochener und gefährlich in der Baumkrone hängender Ast hat es am Donnerstagvormittag geschafft, den Verkehr zum Erliegen zu bringen.

Halver - Gegen 9.30 Uhr musste der Löschzug Stadtmitte zur Karlshöhe ausrücken. Von der Teleskopmastbühne aus versuchten die Einsatzkräfte, die Gefahrenstelle zu beseitigen. Die allerdings befindet sich an einem verkehrstechnisch neuralgischen Punkt. Zwischen Total-Tankstelle und Schlemmer-Imbiss war die Frankfurter Straße dicht, damit auch die Landesstraße für den Verkehr von Rade kommend wie auch Richtung Oberbrügge und Sticht. Um 10.20 Uhr war die Straße wieder freigegeben.

Nicht so schlimm wie Prognosen

In der Gesamtschau fiel die Bilanz für die Feuerwehr besser aus, als die Prognosen vom Vortag es hatten befürchten lassen, wie auch Feuerwehrsprecher Michael Keil mittags feststellte.

Sturmtief mit Verkehrsbehinderungen.
Der Ausweichverkehr stand Stoßstange auf Stoßstange. © Florian Hesse

Trotzdem: Alle Züge waren im Einsatz, um gekippte Bäume zu beseitigen und die Fahrbahnen freizuschneiden. Den Auftakt zur Sturmnacht übernahm bereits am Mittwoch um 21.08 Uhr der Löschzug Buschhausen am Nordeler Schleifkotten. Fünf Einätze standen bereits um 6.30 Uhr im Protokoll, es folgten weitere unter anderem am Gehärte und eben am Vormittag an der Frankfurter Straße.

Sturmtief mit Verkehrsbehinderungen.
Graupelschauer und starke Böen behinderten die Arbeiten. © Florian Hesse

Der Ortsteil Oberbrügge auf der eher windabgewandten Seite blieb zwar zunächst verschont, doch auch dieser Zug musste raus und in Anschlag helfen, weil der Zug Bommert ebenfalls mit der Säge unterwegs war. Im gesamten Kreisgebiet gab es zahlreiche Einsätze. Später kamen allerdings weitere Einsätze hinzu, darunter in Dahlhausen und am Ohler Weg. Weitere Einsätze wurden im Tagesverlauf nötig an der Falkenstraße mit „Baum auf Fahrbahn“ und schließlich noch an der Hagebücher Höh. 

Insgesamt blieb die Einsatzlage aber zeitlich entzerrt. Die Option, dass im Gerätehaus ein eigener Meldekopf hätte eingerichtet werden können, zog der Märkische Kreis am Ende nicht. Noch offen ist die Zugbahn des kommenden Tiefs, das für Freitagabend erwartet wird. Am Freitag wird Sturm Zeynep auf NRW treffen.

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