200 Besucher an der Heesfelder Mühle

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Das Picknick und das Hähnewettkrähen des Geflügelzuchtvereins Carthausen an der Heesfelder Mühle ist seit jeher ein Publikumsmagnet am Himmelfahrtstag. Bei Getränken ließ es sich in der Sonne lange aushalten.

Halver - Geboren wurde die Idee zu diesem nicht ganz alltäglichen Wettkampf während einer Männerrunde in der Garage. Mittlerweile ist das Hähnekrähen des Geflügelzuchtvereins Carthausen zu einem festen Termin im Veranstaltungskalender geworden.

Traditionell an Himmelfahrt krähen die bunt gefiederten Tiere an der Heesfelder Mühle um die Wette. Und es sind nicht mehr nur Fachleute, die bei diesem Spektakel vorbeischauen. 45 Hähne aus Halver und Schalksmühle, aus dem restlichen Märkischen Kreis sowie aus dem Rhein-Sieg-Kreis und dem Ennepe-Ruhr-Kreis gingen am Donnerstag an der Mühle an den Start. Den Gesamtsieg holte sich der Vorsitzende Oliver Krampe mit seinem stolzen Hahn der Rasse Vorwerk.

Manche Hähne gaben alles, andere dagegen ließen nur selten bis gar nicht ihr „Kikeriki“ ertönen. „Das kann man nicht erzwingen und auch nicht trainieren“, erklärte Züchter Erhard Schmidt. Er belegte mit seinem rund viereinhalb Kilo schweren Bielefelder Kennhuhn, das auf den Namen Helmut hört, den zweiten Platz in der Kategorie „Große Hähne“.

Nur das richtige Kikeriki zählte und wurde von den Kampfrichtern notiert. Sie saßen vor den Käfigen und hatten jeweils drei Hähne im Blick. 20 Minuten dauerte ein Wettkampf. Der Hahn, der während dieser Zeit am meisten krähte, gewann. So, wie bei den Zwerghühnern der Bantam-Hahn von Horst Gräfe. Bei den großen Hähnen belegte ebenfalls Oliver Krampe mit seinem Vorwerk-Hahn den ersten Platz. Die Züchter wurden mit einem Pokal und einem kleinen Präsent geehrt.

Himmelfahrt an der Heesfelder Mühle

Das Hähnekrähen war eingebettet in das Picknick des Geflügelzuchtvereins an der Heesfelder Mühle. Bei bestem Sonnenwetter kamen mehr als 200 Vatertagswanderer - auch in weiblicher Begleitung - und genossen an der Mühle frisch gezapftes Bier, Grillwürstchen sowie Kaffee und Kuchen. - Ilka Kremer

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