Halvers nächste Lebensretter am AFG

Halver - „Die Feuerwehr ist die wichtigste Institution in Halver, denn sie schützt die Bürger der Stadt und rettet Leben“, sagte Schulleiter Paul Meurer. Seit dieser Woche hat das Anne-Frank-Gymnasium (AFG) eine neue Arbeitsgemeinschaft: Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren bekommen einen Einblick ins Aufgabenfeld der Wehr und arbeiten zukünftig mit der Jugendfeuerwehr zusammen.

Die Grundidee zur AG hatte der AFG-Lehrer Oliver Henze. Er ist selbst in Remscheid und Halver bei der Freiwilligen Feuerwehrmann aktiv. Henze hatte vor drei Monaten den Kontakt zu Björn Clever, Jugendwart der Freiwilligen Feuerwehr Halver, aufgebaut und Vorabgespräche zum möglichen Organisationsaufbau geführt. „Eine tolle Idee“, fand Clever Henzes Vorschlag. „Dies soll zukünftig die Nachwuchssorgen der Feuerwehr mildern und weitere Lebensretter ausbilden.“

Zudem wird der Chemielehrer seine Naturwissenschafts-Kenntnisse für den gemeinsamen Theorie-Unterricht einbringen können. Von Experimenten im Chemieraum sollen Schüler und die Mitglieder der Jugendfeuerwehr profitieren und nützliches Wissen vermittelt bekommen.

Beim Treffen der neuen Feuerwehr-AG im Schulleiterzimmer saßen Schüler und Verantwortliche zusammen. Von der Freiwilligen Feuerwehr Halver waren Clever und Wehrleiter Stefan Czarkowski, sowie Thomas Gehring, als Vertreter der Stadt, anwesend.

„Die älteren Schüler dürfen natürlich den Notfall-Pieper behalten und werden im Brandfall freigestellt. Dies gilt auch für Tests und Klausuren“, versicherte Meurer. Die ersten Erfahrungen im Gerätehaus bezeichneten die Schüler als „aufregend und spannend“. Acht Schüler, davon fünf Mädchen, haben sich bereits in der ersten Woche angemeldet. „Toll, dass auch Mädchen neugierig sind“, freute sich der Schulleiter.

Die AG trifft sich montags von 18 bis 20 Uhr im Feuerwehrgerätehaus Mitte. Die Teilnahme ist schul- und stadtübergreifend für Interessierte möglich. „Das Angebot richtet sich an alle Kinder und Jugendlichen - auch aus dem Halveraner Umland. Die Feuerwehr arbeitet ja ortsübergreifend zusammen“, so Czarkowski.

Von Benny Finger

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