Gülle-Skandal: Polizei wertet Handy-Daten aus

Symbolbild

Halver -  Bei Staatsanwaltschaft und Polizei laufen die Ermittlungen rund um den Halveraner Landwirt Tobias Feckinghaus immer noch auf Hochtouren. Tobias Feckinghaus war in den vergangenen Wochen vor allem wegen des Gülle-Unfalls im Neye-Gebiet in die Kritik geraten.

Am 18. März waren 1,7 Millionen Liter Gülle aus einem Behälter auf seinem Hof in die Neye geflossen, nachdem der Hahn geöffnet wurde. Die Kriminalpolizei ermittelt derweil. Erstmals formulierte die Staatsanwaltschaft auf Anfrage des Allgemeinen Anzeigers einen Verdacht gegen Tobias Feckinghaus. „Die Ermittlungen laufen erst einmal allein gegen ihn. Sollte es weitere Verdächtige geben, würden wir auch dort nachhaken“, erklärte Staatsanwalt Bernd Maas.

Derzeit würden von der Polizei beschlagnahmte Dokumente gesichtet und die Handydaten analysiert. Feckinghaus beteuert derweil, dass er keinesfalls selbst den Hahn geöffnet habe. Das sei Sabotage gewesen. Er berichtete gestern, dass der TÜV Rheinland Untersuchungen angestellt habe, um den genauen Zeitpunkt der Hahn-Öffnung zu ermitteln. „Dann wird klar sein, dass ich es nicht gewesen sein kann.“

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