Grundstücke sollen Käufer locken und Kasse füllen

Eines von zwei Objekten, die verkauft werden sollen: die Grünfläche am Jugendheimplatz. ▪ F. Zacharias

HALVER ▪ Auf der Suche nach Einnahmemöglichkeiten setzt die Stadtverwaltung auch auf den Verkauf städtischer Grundstücke. Zwei davon – eines bebaut, eines unbebaut – sollen nun gegen Höchstgebot veräußert werden, wie Kämmerer Markus Tempelmann im Gespräch mit unserer Zeitung erklärte.

Dabei handelt es sich zum einen um das circa 742 Quadratmeter große Grundstück zwischen Jugendheimstraße und Jugendheimplatz, das oberhalb der DRK-Kindertagesstätte liegt. Die Stadt erhofft sich dabei mindestens 150 Euro pro Quadratmeter, also in der Summe einen Kaufpreis in Höhe von 111 300 Euro. „Das Grundstück kann dort nach Angaben des Kreises auf maximal 60 Prozent der Gesamtfläche zweigeschossig bebaut werden“, so Tempelmann.

Zudem steht auch ein bebautes und stadtweit bekanntes Gebäude auf der Verkaufsliste der Stadt: das Haus Höhenweg 20. Das derzeit noch als Asylbewerberheim genutzte Gebäude soll nebst 1021 Quadratmeter großem Grundstück mindestens 100 000 Euro einbringen. Noch seien fünf der insgesamt 20 Räume des Hauses belegt – deren Bewohner würden aber notfalls auch kurzfristig in die städtische Notunterkunft am Bahnweg umquartiert, hieß es am Freitag.

Bis zum 15. April haben Interessenten nun die Möglichkeit, ihr schriftliches Höchstgebot bei der Stadtverwaltung abzugeben. Weitere Informationen erteilt Markus Tempelmann unter der Rufnummer 0 23 53 / 7 31 02. ▪ Frank Zacharias

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