Neubaugebiet Schmittenkamp

Schmittenkamp: Vermarktung der Grundstücke beginnt

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Die Vermarktung hat begonnen: Mehr als 50 Baugrundstücke gibt es auf dem Schmittenkamp.

Halver - Wer sich für einen Bauplatz in Oberbrügge-Ehringhausen im Neubaugebiet Schmittenkamp interessiert, dürfte inzwischen Post aus dem Rathaus bekommen haben. Vor gut einer Woche ist die Vermarktung der Flächen angelaufen.

Wer am Schmittenkamp in Südhanglage ohne Bindung an Bauträger und Architekten bauen möchte, hat theoretisch die Wahl zwischen 52 Grundstücken. In der Praxis gilt das allerdings nur mit Einschränkungen. Denn wer sich für das größte Grundstück im Nordwesten entscheidet, entscheidet sich für eine Fläche von 1039 Quadratmetern am westlichen Rand des Gebiets. Bei einem Preis von 170 Euro pro Quadratmeter geht es dort um 176 630 Euro für das Grundstück fürs Neubauprojekt. 

Doch es geht auch deutlich günstiger. Mit 72 660 Euro ist rechnerisch ein Bauherr dabei, wenn er sich mit 519 Quadratmetern mitten im Neubaugebiet begnügt. Denn für fünf Parzellen sind dort die Preise auf lediglich 140 Euro festgesetzt. Zu berücksichtigen für die Bauherren sind dabei immer Notariatskosten und die Grunderwerbssteuer in Höhe von 6,5 Prozent. Notariats- und Grundbuchkosten wären mit etwa 1800 Euro bei 100 000 Euro Kaufpreis zu veranschlagen. 

Preiswerter für Familien

Für Familien, die sich dort niederlassen wollen, wird die Sache allerdings preiswerter. Unabhängig von Grundstücksgröße und Lage gibt’s einen Nachlass von der Stadt als Verkäufer. Bei einem Kind sind es 4000 Euro, bei zweien 10 000 und bei drei Kindern 18 000 Euro insgesamt, die als Rabatt vom Kaufpreis abgezogen werden, schreibt Kämmerer Markus Tempelmann, zuständig für die Bauleitplanung, in seiner E-Mail an die bisher vorgemerkten Interessenten. 

Ein Riesengeschäft für die Stadt Halver sieht Tempelmann am Ende der Vermarktung aber nicht. Bei den Erschließungskosten für Abwasser und Straßenbau geht die Stadt in Vorleistung, und nicht zuletzt musste sie selbst die Flächen erwerben. Am Ende rechnet der Kämmerer nach Abschluss aller Verkäufe noch mit einem sechsstelligen Betrag, der für den Haushalt der Stadt Halver übrig bleiben dürfte.

Die Preisgestaltung bei der Vermarktung inklusive der Kinderrabatte und der Zuschüsse für ökologisches Bauen (2500 Euro / kfw 40-Haus) sei mit dem Ziel erfolgt, gerade Familien den Wunsch nach dem Eigenheim möglich zu machen. Nachbarstädte riefen in vergleichbaren, zum Teil schlechteren Lagen deutlich höhere Tarife auf, weiß Tempelmann aus seinen Recherchen. 

Ab Mai wird verkauft

Wer sich um eines der Grundstücke bewirbt, kann sich anhand von Lageplänen und Preisangaben direkt über die Homepage der Stadt Halver informieren. Enthalten ist darin auch der Hinweis, dass potenzielle Käufer am besten mehrere Grundstücke ihrer Wahl benennen und priorisieren sollten. Der Grund: Kommt ein Käufer nicht beim Traumgrundstück zum Zuge, sollte es eine Ausweichmöglichkeit geben. Wichtig werden könnte das auch für den Fall, dass zwei Bauherren mit gleichen Voraussetzungen um einen Bauplatz konkurrieren sollten. 

Entscheidend bei der Vergabe sei an erster Stelle die Zahl der Kinder, danach, ob der Interessent aus Halver beziehungsweise Oberbrügge kommt. Ein bisschen Zeit zur Entscheidung bleibt den Käufern aber noch. Bis zum 6. Mai sollten sie sich entschieden haben. Danach beginnt der Verkauf.Weitere Informationen gibt es bei Markus Tempelmann unter Tel. 0 23 53/7 31 02 und bei Claudia Friedrich unter Tel. 0 23 53/7 31 23.

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