Grundschulleiter mit Zahlen zufrieden

Es werden auch nächstes Jahr wieder reichlich Schultüten getragen.

HALVER ▪ Die drei Leiter der Grundschulen zeigen sich mit den Anmeldezahlen für das kommende Schuljahr zufrieden. Die meisten i-Dötzchen, aktuell insgesamt 85, werden zum 1. August 2011 am Pestalozziweg eingeschult. Die Lindenhofschule kann auf „um die 50 Anmeldungen“ verweisen, bei der Grundschule in Oberbrügge liegen derzeit 33 Anmeldungen vor. Bis auf den letzten Schüler genau können die drei Leiter noch nicht kalkulieren, da mit einzelnen Nachzüglern noch gerechnet wird.

In der Grundschule „Auf dem Dorfe“ wartet Leiterin Barbara Dorn-Erdogdu noch ab, ob es eine Drei- oder Vierzügigkeit geben wird. „Wir wären nicht traurig, wenn weitere Schüler hinzu kommen.“ Mit den neuen Erstklässlern würden aber ebenso viele Jungen und Mädchen eingeschult wie im Sommer entlassen werden. Die Leiterin rechnet in den kommenden Jahren auch nur mit einem geringen Schwund bei den Schülerzahlen. „Nichts, was den Bestand gefährdet.“

„Das sind genau die Zahlen, die wir uns gewünscht haben“, freut sich Lindenhofschulleiterin Beate Segieth. Die Zahl von rund 50 Schülern würde genau ins bestehende Konzept passen. So könnten weiterhin acht Schulklassen weitergeführt werden, die bekanntlich an der Schulstraße jahrgangsübergreifend sind. Einige angemeldete Schüler würden aus anderen Schulbezirken kommen, dafür entschieden sich „eigene“ Schüler für eine andere Grundschule. Vor allem im Neubaugebiet Neuen Herweg führen Kinder eher nach Oberbrügge. Auch in diesem Jahr ist Schalksmühle unter den i-Dötzchen wieder vertreten.

Welche Spuren die Diskussion um eine Aufgabe des Schulgebäudes, wie im November vergangenen Jahres vom CDU-Fraktionsvorsitzenden Peter Starke vorgeschlagen, hinterlassen hat, kann Segieth schwer einschätzen. Doch: „Das ist immer noch ein Thema bei den Eltern.“ Es gäbe sicher noch welche, die glauben würden, die Lindenhofschule werde geschlossen. Und hier sieht Segieth die Stadt in der Pflicht. „Wir wünschen uns von der Verwaltung eine eindeutige Stellungnahme.“

Auf die Anmeldezahlen für die Grundschule in Oberbrügge blickend, zeigt sich Leiter Bernd Ritschel zufrieden. Die 33 Anmeldungen würden noch durch zwei bis drei weitere erweitert. „In etwa ist es damit das, mit dem ich gerechnet habe.“ Überwiegend kann er Schüler aus seinem alten Schulbezirk bald begrüßen. „Einzelne kommen auch aus anderen Bereichen.“ Das habe verschiedene Gründe: Lage der Schule, Unterrichtsform oder einfach, dass die Eltern auf dem Weg zur Arbeit vorbeikommen. ▪ Marco Fraune

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