CDU-Antrag auf Kostenübernahme für Schülerfahrkarten

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Halver - Die CDU-Fraktion im Halveraner Rat drängt darauf, die Fahrtkosten für Grundschüler nach Oberbrügge zu bezuschussen.

Betroffene Familien hatten sich in diesem Zusammenhang an den Allgemeinen Anzeiger gewandt, weil die Stadt diese frühere Leistung künftig nicht mehr übernimmt. 

Im Wortlaut: „Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Halver beantragt, den Grundschülern, die nicht aus Oberbrügge-Ehringhausen kommen und die Grundschule Oberbrügge besuchen, ab sofort wieder Zuschüsse zu den Schülerfahrtkosten zu zahlen. In den vergangenen Jahren hat die Stadt auf freiwilliger Basis die Fahrtkosten übernommen. Dies wurde im Wesentlichen damit begründet, dass auf diese Weise die Auslastung der Grundschule Oberbrügge verbessert werden sollte. Nachdem nunmehr die Grundschule Oberbrügge ihre Eigenständigkeit verloren hat, beruft sich die Verwaltung auf die Schülerfahrtkostenverordnung und argumentiert, dass hierdurch die Bezuschussung der Schülerfahrtkosten zu beenden sei. 

Gerade mit Blick auf die aktuellen, kostenintensiven Umbaumaßnahmen am Schulgebäude ist es umso wichtiger den Standort weiterhin zu fördern. Kinder, im Besonderen gerade eingeschulte Kinder, sind die schwächsten Teilnehmer im Straßenverkehr. Ihr Wohlergehen muss uns allen am Herzen liegen. 

Jeder, der die Strecke zwischen Halver und Oberbrügge-Ehringhausen kennt, weiß, dass der Weg zur Grundschule Oberbrügge von den östlichen Ortsteilen Halvers für Grundschüler nicht geeignet ist, weil auf weiten Strecken weder Bürgersteig noch Beleuchtung vorhanden sind. Das Argument, für Schüler beispielsweise aus Neuen Herweg, Marderweg und angrenzenden Straßen läge die Lindenhofschule näher und sei fußläufig zu erreichen, lassen wir nicht gelten. Einerseits erforderte dies für bereits eingeschulte Kinder im schlimmsten Falle einen unzumutbaren Schulwechsel, und andererseits ist die Lindenhofschule in Bezug auf ihr pädagogisches Konzept nicht vergleichbar mit der Grundschule Oberbrügge und somit keine allgemeingültige Alternative für die betroffenen Eltern.“

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