Grüne wollen Ampelanlage an der Leye optimieren

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Das Thema „Kreisverkehr an der Leye“ rückt durch einen Grünen-Antrag wieder in den Fokus.

Halver - Das Thema „Kreisverkehr an der Leye“ steht bei einem Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen einmal mehr auf der Tagesordnung. In diesem Antrag wird in erster Linie die Optimierung der Ampelanlage an der Kreuzung von Markt-, Hagener und Elberfelder Straße gefordert.

Gleichzeitig wollen die Grünen aber auch wissen, ob „die Größe der Kreuzung für den Bau eines Kreisverkehrs ausreichend ist“. Daran schließt sich die Frage an, ob für den Bau solch eines Kreisels Fördermittel abgerufen werden können. Grund für den Antrag der Grünen-Fraktion, so erläutert Matthias Clever, seien die minutenlangen Wartezeiten an den Ampeln, besonders nachts. Daher, so lautet die Forderung, sollen die Schaltzeiten der Ampeln sofort optimiert werden. Es ist zu überprüfen, ob die Anlage nachts abgeschaltet werden kann.

Mit Blick auf die Frage, ob an der Leye ein Kreisverkehr gebaut und damit die Ampelanlage entfernt werden kann, fordern die Grünen auch eine Aufstellung der jährlichen Strom und Unterhaltungskosten, die bislang anfallen. Diese Mittel bräuchten bei einem Kreisel nicht aufgebracht werden.

Es würde ein „lästiges und unnötiges Problem“ behoben: Es gebe keine Wartezeiten vor roten Ampeln, der Verkehr fließe gleichmäßiger und es werde die Umwelt geschont. Und durch die größere Übersichtlichkeit, so führt Clever aus, wird das Unfallrisiko um die Hälfte reduziert. Dies belege eine Studie. Doch unabhängig von den Überlegungen und Prüfungen zum Bau eines Kreisverkehrs an der Leye sollten die Schaltzeiten der Ampelanlage an der Leye kurzfristig optimiert werden. - det

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