Junge Union in Halver gegründet

Der Jugend eine Stimme geben

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Der neue Vorstand mit seinen Gästen: (von links) Timothy Kahler, Constantin Wiebel, Sina Pöthen, Horst Höfer, Fabian Hoffmanns, Marvin Schüler und Ralf Schwarzkopf.

Halver - „Die Jugend in Halver muss eine Stimme bekommen.“ Der örtlichen Jugend möchte die Junge Union Halver, die in der Gaststätte „Zur Neustadt“ zu ihrer Gründungsversammlung zusammenkam, Gehör verschaffen.

Unter Federführung von Fabian Hoffmanns, der einstimmig zum ersten Vorsitzenden des neu gegründeten Ortsvereins gewählt wurde, nahmen die Jungpolitiker ihre Arbeit auf. 

Neben Timothy Kahler, Kreisvorsitzender der Jungen Union (JU), nahmen Ralf Schwarzkopf als Vorsitzender der CDU Lüdenscheid, Horst Höfer als Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Halver und Niklas Hartwig als Vorsitzender der JU Lüdenscheid an der Gründungsveranstaltung teil. 

Etwas bewegen, statt „nur zu meckern“

„Ich glaube, dass es unheimlich wichtig ist, dass die Jugend in Halver eine Stimme bekommt“, erklärte der 18-jährige Fabian Hoffmanns, Abiturient des Anne-Frank-Gymnasiums, bei der Vorstellungsrunde. Wichtig sei, „nicht mehr nur zu meckern, sondern zu versuchen, etwas zu bewegen.“ 

An seiner Seite bilden Constantin Wiebel als stellvertretender Vorsitzender, Sina Pöthen als Geschäftsführerin und Marvin Schüle als Schatzmeister das neue Vorstandsteam. 

In seinem Grußwort thematisierte Timothy Kahler die schwierige Regierungsbildung und die Politisierung der Gesellschaft durch die AfD. Von Frust über die etablierten Parteien war die Rede. Viele würden sich die Frage stellen, wie sie sich politisch engagieren können. Die CDU habe in den vergangenen Jahren eine sehr verlässliche, solide Politik betrieben. 

Mit Paul Ziemiak, Bundesvorsitzender der Jungen Union, besitze die Partei zudem einen großen Hoffnungsträger. „Die Junge Union ist sehr verbunden mit der CDU, aber sie ist nicht die CDU“, erklärte Kahler. Die JU dürfe bissiger sein und schärfere Forderungen formulieren. „Lasst uns nicht nur über Rente, sondern auch über Breitbandausbau sprechen.“ Unterstützung bei der Parteiarbeit sagte er den Schülern, Abiturienten und Studenten zu. 

Stammtisch und Diskussion geplant 

„Ihr wollt eure Zukunft gestalten – und das könnt ihr nur über die Politik“, lobte Ralf Schwarzkopf das Engagement der Jugendlichen. Trump, den Brexit und den Datenskandal bei Facebook sprach er an. Es mache Angst, wie Menschen über Daten manipuliert werden. In Deutschland laufe vieles gut, wenn man an die Arbeitslosenzahlen und das hohe Steueraufkommen denke. Jetzt gehe es darum, die richtigen Weichen zu stellen, dass das auch so bleibe. 

Als einen „sehr großen Schritt in der Politik, in der junge Menschen endlich Gehör finden“, bezeichnete Fabian Hoffmanns die Gründung der Jungen Union vor Ort. Als erste Termine der JU gab er unter anderem einen Stammtisch am 6. April (19 Uhr) im „Litfass“ bekannt, zu dem alle Interessierten eingeladen sind, und einen Diskussionsabend mit Ralf Schwarzkopf Ende Mai im AFG. Nähere Informationen dazu erteilt Hoffmanns unter Rufnummer 0176/60460574.

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