Spiel- und Sportfest an der Grundschule Oberbrügge

Eine der Disziplinen war der Weitsprung. Dieser wurde leicht abgewandelt aus dem Stand ausgeführt. - Finger

Oberbrügge - Laufen, Springen, Werfen – und wenn die festgelegten Anforderungen geschafft sind, gibt es für die Schüler aus vier verschiedenen Jahrgängen später ihre Auszeichnung mit dem Sportabzeichen. 120 Kinder der Grundschule Oberbrügge gaben am Freitagvormittag auf dem Sportplatz ihr Bestes, um in verschiedenen Disziplinen zu glänzen.

Von Benny Finger

Am Freitagvormittag, pünktlich um 8 Uhr, stand das jährliche, sportliche Kräftemessen beim „Spiel- und Sportfest“ auf dem Stundenplan der Grundschule Oberbrügge. Seit im vergangenen Jahr die Grundvoraussetzungen für die Kämpfe um das Sportabzeichen geändert wurden, können nun auch die Kleinsten der ersten beiden Schuljahrgänge, im Alter von sechs und sieben Jahren, an den Wettkämpfen teilnehmen. 

An der Grundschule in Oberbrügge war dies, in inoffizieller Form, schon vorher möglich. „Die Jüngsten haben wir nicht außen vor gelassen. Einzelne Schüler, die gerne am Sportfest teilnehmen wollten, konnten sozusagen außer Konkurrenz mitmachen“, erklärte Schulleiter Bernd Ritschel. Seit 2013 sind die Jahrgänge nun auch mit eigenen Anforderungen in die Sportabzeichenwettbewerbe integriert und können sich im Laufen, Weitsprung und Zonen-Weitwurf messen. Alternativ gibt es auch Disziplinen wie Reckturnen oder Seilspringen, falls die Kinder Schwierigkeiten mit dem Werfen haben.

Das große Spiel- und Sportfest der Grundschule Oberbrügge

„Was sehr gut ist, ist dass bei den Anforderungen auf das Feedback der Schulen und Vereine eingegangen wird und so die Grundvoraussetzungen an die einzelnen Jahrgänge angepasst werden“, sagte Ritschel. Zum Beispiel wurden die Laufbedingungen herabgesetzt, so dass die jüngeren Sportler statt 50 nur noch 30 Meter laufen müssen. Die Langstrecke, die es für die Grundschüler zu absolvieren galt, beträgt nur noch 800 statt 1000 Meter.

Einen besonderen Dank richtete der Rektor, der bereits seit elf Jahren die Grundschule leitet, an die fleißigen Helfer vor Ort. „Es ist schon Tradition, dass die Eltern der Schüler uns beim Austragen des Festes unterstützen.“

Zudem gab es Unterstützung von Mitgliedern des TuS Oberbrügge, die ebenfalls auf der Sportanlage aktiv halfen und die Sprintläufe der Schüler koordinierten. Die niedergeschriebenen Ergebnisse verglichen die Schüler untereinander und motivierten sich gegenseitig zu besseren Leistungen.

Im Schnitt erreichen rund 60 Prozent der Schüler in Oberbrügge das Sportabzeichen, was ein sehr guter Wert sei. „Wir haben eine super Anlage, mit vielen Möglichkeiten zum Sporten und Üben, wovon die Kinder deutlich profitieren. Das ist quasi wie ein zusätzlicher Sportlehrer“, freute sich Ritschel.

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