Großes Interesse bei Schülern an DFB-Stützpunkt

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Aus der Fußball-AG des Anne-Frank-Gymnasiums soll in Kürze ein DFB-Stützpunkt werden. Dann werden die 15 bis 20 Siebt- und Achtklässler nach modernsten Methoden trainieren. ▪

Halver ▪ Das Anne-Frank-Gymnasium (AFG) wird zu einem DFB-Stützpunkt: Gestern hat Schulleiter Paul Meurer den entsprechenden Antrag auf den Weg gebracht. Denn das Interesse der Schüler aus den siebten und achten Klassen war groß.

„Wir haben acht bis zehn erwartet“, so der AFG-Schulleiter. Daher sei die Zahl von 15 bis 20 – darunter auch drei Mädchen – „völlig unerwartet“. Angefangen hatte es, wie berichtet, mit dem „Tag mit einem Profi“, bei dem Bundesliga-Trainer die Kinder auf der Friedrichshöhe trainierten. In den letzten Wochen waren bei dieser AG des AFG weitere Trainingseinheiten – in denen sei sehr viel Wert auf Technik und Taktik gelegt worden sei, so Meurer – gefolgt, die von den Sportlehrern Martin Wittmann und Daniel Nafzieger (beide mit erforderlichen Fußballlehrerlinzenzen) durchgeführt wurden.

Es endete vorläufig mit einem Fußballspiel gegen eine Mannschaft des Geschwister-Scholl-Gymnasiums aus Lüdenscheid. Da es sich bei den Lüdenscheidern um ein älteres Team (Jahrgang 96) handelte, habe man eine deutliche Niederlage befürchtet. Es sei jedoch bei einer knappen 1:2-Niederlage geblieben – letztlich Grund genug, den Antrag zu stellen, DFB-Stützpunkt zu werden.

Dabei gehe es nicht nur um die Förderung des Sports und insbesondere des Fußballs, sondern auch um das Thema Integration, um das Gemeinschaftsgefühl und um so genannte Teambildungsprozesse. Darüber hinaus, betonte Meurer, soll das Projekt auch die Zusammenarbeit mit den Halveraner Vereinen forcieren. Aktuell erst einmal mit den hemischen Fußballvereinen, in Zukunft aber auch, so das langfristige Ziel, mit Clubs aus anderen Sportarten.

Ebenso kann sich Paul Meurer vorstellen, dass auch Schüler anderer Schulen am künftigen modernen DFB-Stützpunkttraining – das freitags in der siebten und achten Stunde auf dem Sportplatz an der Karlshöhe stattfindet – teilnehmen. Natürlich, so der Rektor weiter, soll der Bereich auf den fünften und sechsten Jahrgang ausgedehnt werden.

Vom Fußballbund selbst gibt es ein Starterpaket mit Trainingsplänen, Bällen, Leibchen et cetera, die Möglichkeit, an Training und Sichtungen in der Sportschule Kaiserau teilzunehmen und natürlich bei Turnieren – in Leverkusen oder Schalke – zu spielen. ▪ Det Ruthmann

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