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Nach langer Pause: 220 Schüler beim Adventskonzert

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Von: Monika Salzmann

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Die 220 Schüler der AFG-Chöre passten bei der Hauptprobe gerade so in die Nicolai-Kirche hinein.
Die 220 Schüler der AFG-Chöre passten bei der Hauptprobe gerade so in die Nicolai-Kirche hinein. © Salzmann, Jakob

Nach langer coronabedingter Pause laden die Chöre des Anne-Frank-Gymnasiums (AFG) für Sonntag, 27. November, wieder zu einem Adventskonzert ein.

Halver - Unter Leitung von Stefan Lehmkuhl präsentieren 220 Kinder und Jugendliche aus den Chorprofilen der Jahrgangsstufen 6 bis 9, die Vokalpraxis-Kurse der Oberstufe und der AFG-Projektchor in der Stadthalle Hagen ein vorweihnachtliches Programm, das wie gewohnt eine ausgewogene Mischung aus anspruchsvollen und leichteren, eingängigen Stücken für alle Altersstufen enthält. Der frühe Beginn des Konzerts um 11.30 Uhr ist einer Nachmittagsveranstaltung in der Stadthalle geschuldet.

Sehr vielversprechend gestaltete sich die Hauptprobe, zu der die jungen Sänger – von Werner Schröder am Klavier unterstützt – am Montag in der Nicolai-Kirche zusammenkamen. Aufgrund der Energiesparmaßnahmen und abgesenkter Temperaturen werden die AFG-Chöre diesmal kein Konzert in der Christus-König-Kirche, wo sie bereits mehrfach zu Gast waren, geben.

Nachdem das beliebte Adventskonzert im Vorjahr kurz vor der geplanten Aufführung wegen hoher Inzidenzen abgesagt werden musste, ist diesmal die Vorfreude auf das vorweihnachtliche Singen und Musizieren besonders groß. Neben den AFG-Chören, die sich als Aushängeschild des Gymnasiums etabliert haben, wirken Mitglieder des Philharmonischen Orchesters Hagen und Sopranistin Aylina Westermann, die während ihrer gesamten Schulzeit in den AFG-Chören mitwirkte und derzeit ihren Master in Gesang im Fach Schulmusik macht, beim Konzert mit.

Bariton Florian Conze musste seine Mitwirkung hingegen krankheitsbedingt absagen. Seinen Part übernehmen nun Schüler. „Das klappt auch“, verspricht Stefan Lehmkuhl, der froh ist, wieder mit den Chören arbeiten und die Kinder und Jugendlichen für das Singen begeistern zu können. Während der Pandemie war dies bekanntlich nicht möglich.

Altmeister wie Telemann, dessen „Machet die Tore weit“ als Eingangschor aus der Kantate zum ersten Advent das Konzert eröffnet, Mozart (Te Deum laudamus), Mendelssohn (Hör mein Bitten) und Händel (Halleluja) haben ihren festen Platz im facettenreichen Programm. Breiten Raum nehmen überdies die eingängigen, stimmungsvollen Kompositionen von John Rutter ein, auf deren Noten – aus Oxford kommend – das AFG aufgrund des Brexits lange warten musste.

Angesichts der vielen Krisen, die die Welt derzeit erschüttern, hat Stefan Lehmkuhl außer Weihnachtlichem auch Rutter-Lieder wie „All things bright and beautiful“ und „For the beauty oft he earth“, die die Schönheit der Schöpfung preisen, ins Programm aufgenommen. Aus der Feder des Chorleiters stammen drei Stücke, die vor Jahren schon einmal bei AFG-Konzerten zu hören waren. Neu orchestriert und für vier Stimmen arrangiert, kommen die Lieder „Away in a manger“ und „The twelve days of Christmas“ – 2012 einstimmig zu hören – dabei einer Uraufführung gleich. Das dritte Lied „Machet die Tore weit“ von 2014 ist nahezu unverändert geblieben.

Karten sind im Sekretariat des AFG erhältlich. Es besteht dort auch die Möglichkeit, Karten telefonisch zu reservieren und diese an der Kasse der Stadthalle abzuholen. Allen, die sich kurzfristig entscheiden, zu dem Konzert zu kommen und vor Ort eine Karte erstehen möchten, empfiehlt Stefan Lehmkuhl nicht zuletzt mit Blick auf die angespannte Verkehrssituation rund um die A45 und ein begrenztes Kartenkontingent frühzeitiges Erscheinen. Der Eintrittspreis beträgt 10 Euro, für Schüler und Geschwisterkinder 5 Euro. Bereits gekaufte Karten vom Vorjahreskonzert behalten ihre Gültigkeit.

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