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Alles rund um die Ausbildung: Große Resonanz auf Tag der offenen Tür und Messe

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Von: Monika Salzmann

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„Gut vorbereitet“ sah das iwm Informationstechnik-Team die Schüler, die auch Bewerbungsmappen mitbrachten.
„Gut vorbereitet“ sah das iwm Informationstechnik-Team die Schüler, die zum Teil auch vollständige Bewerbungsmappen mitbrachten. © Jakob Salzmann

Informieren, ins Gespräch kommen und sich austauschen: Erstmals fand am Eugen-Schmalenbach-Berufskolleg nicht nur der Tag der offenen Tür statt, sondern auch die Ausbildungsmesse in Präsenz. 32 Betriebe und Kooperationspartner aus verschiedenen Branchen informierten über die verschiedensten Werdegänge.

Halver – Großen Zuspruch fand am Samstag der Tag der offenen Tür am Eugen-Schmalenbach-Berufskolleg, der mit einer Berufsinformations- und Bildungsmesse mit 32 ausbildenden Betrieben und Kooperationspartnern aus der Region verbunden war. Über die Möglichkeit hinaus, die einzelnen Bildungsgänge des Berufskollegs kennenzulernen, sich persönlich beraten zu lassen und an der Schule anzumelden, bot die Veranstaltung – federführend von Kevin Bremmer organisiert –  den Schülern Gelegenheit, sich über Möglichkeiten der Ausbildung und des Studiums zu informieren, Kontakte mit Betrieben zu knüpfen und Einblick in den Berufsalltag zu erhalten.

Während die Beratungen und Infoveranstaltungen zur weiteren Schullaufbahn – ob zu Wirtschaftsgymnasium, Höherer Handelsschule oder Berufsfachschule – in den Räumen stattfanden, war der Ausstellerbereich auf das Atrium und die Pavillonräume konzentriert. Erstmals präsentierte sich dabei auch die Fachoberschule Polizeivollzugsdienst, die zum neuen Schuljahr 2023/24 am Eugen-Schmalenbach-Berufskolleg startet.

Messe in Präsenz: „Der Austausch ist ein ganz anderer“

Sowohl bei Schulleiter Ulrich Fröndhoff als auch bei den Unternehmen war die Freude groß, wieder eine Ausbildungsmesse in Präsenz anbieten zu können. „Der Austausch ist ein ganz anderer“, meinte etwa Claudia Kawalec von der Schalksmühler Firma Kaiser. „Das ist deutlich fruchtbarer.“ Wie viele Ansprechpartner an anderen Ständen bescheinigte sie den angehenden Azubis große Motivation. „Die Azubis sind sehr motiviert. Wir brauchen jetzt die Leute, vor allem junge Leute, die frischen Wind mitbringen.“ Ähnlich sah das Peter Wasiluk von der Firma Fischer Elektronik aus Lüdenscheid. „Der persönliche Kontakt ist nicht ersetzbar. Es ist wichtig, einen Eindruck von dem Menschen zu bekommen.“

Wie bei Kaiser und Fischer Elektronik war an vielen anderen Ständen – sei’s bei der Agentur für Arbeit, der Kanzlei GBMP oder dem Stadtentwässerungsbetrieb SELH – von guten Gesprächen die Rede. Vielerorts konnten die Unternehmen noch offene Ausbildungsplätze für dieses Jahr anbieten: von Industriekaufmann/frau bis zum Verkäufer im Lebensmittel-Einzelhandel. Anders, beklagte Lehrerin Karina Litzinger, sehe es im Textil-Einzelhandel aus, der immer weniger ausbilde.

Von Bundeswehr bis MVG, Finanzamt bis Industriebetrieb

Ob Bundeswehr oder MVG, Pflegeschule oder Einzelhandel, Finanzamt oder heimische Industrie – die Aussteller aus unterschiedlichen Bereichen zeigten den jungen Leuten diverse Berufs- und Studienmöglichkeiten auf. Für das Handwerk rührte Ina Amelung-Wiethoff vom Berufsbildungszentrum der Kreishandwerkerschaft kräftig die Werbetrommel. Im Handwerk gebe es gute Chancen, einen Ausbildungsplatz zu finden und übernommen zu werden.

Begleitet wurde die Messe von einer Ausstellung zum Thema Alltagsrassismus beziehungsweise Schule mit Courage. Auch Speisen und Getränke gab’s.

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