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Großbaustelle Schwimmbad: Voraussichtlich bis Ende des Jahres geschlossen

Schwimmhalle, Humboldtschule, Halver
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Im Schwimmbad herrscht Handlungsbedarf. So sieht es derzeit aus.

Dass es im Schwimmbad schon mal nass ist, ist normalerweise keine besondere Erkenntnis. Schlecht ist aber, wenn es unter den Fliesen großflächig nass ist. Dann besteht Handlungsbedarf. Und es kann dauern.

Halver – Voraussichtlich bis zum Jahresende wird kein Schwimmbetrieb mit Kindern, keine Wassergymnastik oder Ähnliches im Halveraner Schwimmbad unter der Humboldtschule möglich sein. Auf einen genauen Termin wollen sich Michael Luedtke und Katrin Siegmund, die Hochbaufachleute bei der Stadt, nicht festlegen. Denn es ist viel mehr zu tun, als ursprünglich angenommen.

Vorgesehen war anfänglich, den Beckenumgang zu erneuern. Die Fliesen, insbesondere die Fugen, waren in die Jahre gekommen. Für Barfußgänger hätte das unangenehm werden können. Auch aus hygienischen Gründen sollte der Belag in Ordnung sein.

Etwas trostlos sieht’s zurzeit aus im Untergeschoss der Humboldtschule.

Dass auch der Estrich komplett feucht war, stellte sich heraus, als die ersten Fliesen draußen waren. Damit war auch der komplette Estrich fällig. Rund um das Becken, rund 17 mal 8 Meter groß, wird alles neu hergestellt. Das stellt sich komplizierter dar als im privaten Badezimmer, denn das frühere Gefälle mit mehreren Einläufen passt nicht mehr. Eine abgedeckte Rinne aus Edelstahl muss rund ums Becken gelegt und erst in den Beton gestemmt werden. Sie nimmt das Wasser auf, das Badegäste aus dem Becken befördern oder das beim Reinigen anfällt.

Neue Fliesen passend zum Sanitärbereich

Erfreulich ist im Wesentlichen derzeit noch die Aussicht, dass es schöner werden soll. Das alte Beige der Fliesen fällt weg. Ein lichtes Grau soll es ersetzen und damit in etwa den Farbton aufnehmen, den die bereits sanierten Dusch- und Toilettenbereiche aufweisen. Und ein bisschen mehr Platz am Beckenrand könnte entstehen, wenn die funktionslosen Wärmebänke nicht mehr wieder hergestellt werden, so der jetzige Plan.

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