Glasfaserausbau in Halver

Turbo-Internet noch nicht buchbar

Schnelles Internet Halver Breitband
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Das schnelle Internet erreicht Stück für Stück die Haushalte – auch in Halver.

Kilometer für Kilometer fräsen sich die Tiefbau-Truppen durch Straßen und offenes Gelände im Märkischen Kreis. 230 von 660 Kilometern sind kreisweit seit dem Baustart im 3. Call abgearbeitet. Glasfaser für schnelles Internet erreicht Schritt für Schritt die Endkunden – auch in Halver.

Halver - Während in einigen Teilen des Kreises die schnellen Leitungen bereits buchbar sind, gebe es für Halver noch keine konkreten Termine, die zu benennen wären, sagen Bürgermeister Michael Brosch und Ramona Ullrich, zuständig unter anderem für dieses Großprojekt.

Weit fortgeschritten seien die Fernmeldebauer bereits in Oberbrügge, am Neuen Herweg, in Glörfeld und in Halverscheid. Zum Teil müssen aber noch Oberflächen wieder hergestellt werden in den Urzustand. Die Asphaltierungsarbeiten stehen in den kommenden Wochen an.

Anschlusskosten fallen nicht an

Entscheidend für den Anschluss der Haushalte wird sein, wann die ersten Ortslagen flächig und zusammenhängend geschaltet werden können. Dann sei davon auszugehen, dass sich die Telekom, die den Zuschlag für die Verlegung im geförderten Verfahren erhalten hat, bei den Kunden meldet mit entsprechenden Angeboten für Neuverträge. Zwangsweise muss das aber nicht die Telekom sein. Voraussetzung bei der Vergabe war ein sogenannter diskriminierungsfreier Zugang. Oder klarer: Auch andere Telekommunikationsanbieter können die Infrastruktur nutzen, die je nach gewähltem Tarif Geschwindigkeiten bis zum Gigabit-Bereich möglich machen soll.

Profitieren werden am Ende deutlich mehr als 1000 Haushalte an 773 Adressen in Halver vom Förderprogramm. Förderfähig gewesen wären in Halver 869 Adressen. Der Rücklauf lag damit bei rund 90 Prozent.

Im Normalfall wären für den Anschluss bis ins Haus Kosten in Höhe von rund 800 Euro angefallen, die jetzt durch die „Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland“ komplett übernommen wurden. 30,25 Millionen Euro fließen allein in den Märkischen Kreis. Halver war aufgrund der Teilnahme am Stärkungspakt NRW auch vom zehnprozentigen Eigenanteil entbunden.

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