Gesellschaftsspiele in Corona-Zeiten

Brettspiel ohne Brett: Halveraner spielen online

Spielfeld „Die Crew“ bei der Premiere der Spielzeit im Internet.
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Spielfeld „Die Crew“ bei der Premiere der Spielzeit im Internet.

Weltweites Netz statt Esstisch, Videochat statt Kaffeeplausch: Am Sonntag hatte die Traditionsveranstaltung, die sonst ihren Platz im Bürgerzentrum hat, eine kleine Premiere: im World Wide Web. Elf Teilnehmer aus Halver waren dabei auf der Plattform Brettspielewelt.de und machten das, was sie sonst im direkten Kontakt getan hätten, eben im Netz.

Bis zur Neuauflage der Halveraner Spielzeit dürfte es nicht mehr lange dauern. Dafür hat es den Beteiligten zu viel Spaß gemacht. Zwei Familien, sagt Mitorganisatorin und Spielefan Andrea Reich, sein dabei gewesen, die sonst wohl nicht zur Spielzeit hätten kommen können – sie befanden sich am Sonntagnachmittag in Quarantäne. Eine weitere Teilnehmerin ist bereits sicher, so Andrea Reich weiter: „Eine Großmutter, die nur zugucken wollte, bringt das nächste Mal den eigenen Rechner mit.“

Einen Riesendank richtet sie an das Team der Brettspielewelt, wo sie selbst seit geschätzt 18 Jahren Mitglied ist. „Die haben uns sogar eigene Halver-Räume zum Chatten eingerichtet.“ Wer mitspielen wollte, konnte das somit in den Räumen Herpine, Aquarium, Volme und Kirmes.

Gespielt wurden Brettspiele, die man sich auch zu Hause auf den Tisch stellen kann. Zum Online-Auftakt am Sonntag waren es „Kribbeln“, „Die Crew“ oder „Nummeri“. Und Vorteil des Online-Zockens sei natürlich, dass man jederzeit und weltweit Partner zum Spielen findet, wie Andrea Reich findet, die selbst interkontinental unterwegs ist.

Das war eine schöne Abwechslung in dieser verrückten Zeit.

Andrea Reich

„Das war eine schöne Abwechslung in dieser verrückten Zeit. Ab jetzt spielen wir sicher öfter online mit, denn wir lieben Brettspiele, und so manches geht leider nicht kontaktarm zu zweit. Deshalb vielen Dank ans Orgateam für Eure Mühen und Zeit und die tolle Einführung!“ So lautet eine der Reaktionen der Teilnehmer.

„Wir vom Orgateam waren auch erst nicht sicher, ob das so funktioniert wie wir uns das vorstellen, aber es war echt Klasse“, so das Resümee der Veranstalter.

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