Gesang, der unter die Haut geht

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Von der Lehrerband der Musikschule Eicker begleitet, boten die Gesangsschülerinnen und Schüler beim Weihnachtskonzert in den Räumen der Gemeindehauses Bever einen gelungenen Beitrag. Im Wechsel mit den instrumentalen Darbietungen kamen die Stimmen auch als Solo zum Einsatz.

HALVER ▪ Alle Jahre wieder ist Weihnachten, alle Jahre wieder lädt die Musikschule Eicker zu ihrem Weihnachtskonzert ein, und alle Jahre wieder sind die Räumlichkeiten der Freien evanglischen Gemeinde Bever mit erwartungsvollen Zuhörern voll besetzt. Der Samstagabend bildete da keine Ausnahme.

Mit ihren weiteren fünf Musiklehrerinnen und -lehrern hatte Ruthild Eicker-Grothe das Programm in diesem Jahr in Blöcke gegliedert, die jeweils vom Musikschulchor in Begleitung der Lehrerband eröffnet wurden. Dem Weihnachtsfest gewidmet, wurden im Wechsel traditionelle Weihnachtslieder und -weisen, weihnachtliche Evergreens und Popsongs sowie klassische Melodien vorgetragen. Mit Instrumenten und Gesang, Einzelvorträgen und Gruppenspiel. Neben bekannten Liedern wie „Leise rieselt der Schnee“, „O du fröhliche“, oder „Jingle Bells“ wurden auch eigene Kompositionen – „Winter-Dreams“ von Florian Salinikow auf der E-Gitarre gespielt und ein „weihnachtlicher“ Gospelsong vom Chor – als Kontrapunkt geboten. Soloparts der Chormitglieder – Hannah Kramer, Sarah Helen Pfeiffer, Karin Schein, Angela Müller, Heidi Vormann, Svenja Häbel, Charline Wolf, Louisa Leßmann, Lena Draut und Timo Pulvermacher – sorgten für Gänsehaut und Musikschulleiterin Ruthild Eicker-Grothe mit dem weihnachtlichen Wiegenlied „Away in a manger“, das sie allen Kindern widmete, für ein emotionales Erlebnis.

Leonie Meermann spielte „Schneeflöckchen, weiß Röckchen“ ohne Noten auf dem Klavier. Cora Esterle war zum ersten Mal dabei und erntete für ihr Debüt („The Christmas Song“/Klavier) ebenso wie Leonie viel Applaus. Ebenfalls ohne Noten trat Timo Pulvermacher auf. Locker glitten seine Finger über die Klaviertastatur, brachten „Mary´s Boychild“ mit viel Gefühl, Modulation und Temperament rüber. Das Publikum klatschte im Takt und sparte nicht mit Beifall.

Insgesamt boten die Gesangs- und Instrumental-Schüler im Alter von 8 bis 63 Jahren fast zwei Stunden lang ein beeindruckendes Konzert. Applaus gab es für alle, für die Anfänger wie für die Fortgeschrittenen. Und dass die Lehrerinnen und Lehrer ebenso mit Engagement bei der Sache sind, wie die Schüler, zeigte nicht nur die temperamentvolle Improvisation von Anastasios Stampolis (Klavier/Keyboard) und Sebastian Maschuw (Gitarre). ▪ Yvonne Pfannschmidt

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