„Germania hat jetzt einen Superstar“

Befreunde Chöre brachten auf dem Sommerfest natürlich ein Ständchen. ▪ Domke

HALVER ▪ Für ihr nunmehr zehntes Sommerfest im Sportlerheim Friedrichshöhe hätten es die Organisatoren und Mitglieder des gemischten Chores „Germania“ Hohenplanken nicht besser treffen können – die Sonne schien und bei recht angenehmen Temperaturen stand einem langen Abend nichts im Wege. Bei diesen Bedingungen kamen die vielen Helfer hinter dem Grill und an der Zapfanlage auch bereits zu Beginn des Festes ordentlich ins Schwitzen, denn die ersten Gäste ließen nicht lange auf sich warten.

Der Gesangsverein Dahlerbrück, der Männergesangsverein (MGV) Volmequelle-Scherl aus Meinerzhagen und der MGV Oberbrügge-Ehringhausen folgten der Einladung ihrer Gesangskameraden aus Hohenplanken und hatten natürlich auch ihre Noten nicht vergessen, um Einblicke in ihr Lieder-Repertoire zu geben. „Wir wechseln uns immer ab“, erläuterte Wilfried Kriegeskorte, erster Vorsitzender des Chores, „nächste Woche feiert ein anderer Chor ein Sommerfest und dann treten wir dort natürlich auf.“

Doch für ihre rund 100 kleinen und großen Gäste hatten sich die Mitglieder von „Germania“ Hohenplanken noch einiges mehr einfallen lassen: Eine Losbude mit attraktiven Preisen lockte vor allem die jüngeren Gäste und zu späterer Stunde wurde auf dem Vereinsgelände des TuS Ennepe ein Karaoke-Wettbewerb ausgetragen – gute Stimmung war dabei natürlich garantiert.

Christian Woischig setzte sich unter tosendem Applaus gegen seine Konkurrenten durch und darf sich von nun an „Superstar Germania“ nennen. André Schickhaus heizte im Verlauf des Abends den Partygästen an der Friedrichshöhe an seinen Plattentellern ein und eröffnete somit die Tanzfläche im Rahmen der UHU- (Unter-Hundert) Party. Als zusätzlichen „Show-Act“ hatte der Chor zudem den Halveraner Nachwuchssänger René Wiedermann eingeladen, der mit vier Liedern für die zusätzliche musikalische Gestaltung des Abends sorgte.

Auf diesen bunten Abend folgte am Sonntag der Frühschoppen, zu dem sich wiederum befreundete Chöre eingefunden hatten: Der MGV Hahnenberg (Radevormwald) und der Männerchor Kreuzberg gaben sich auf der Bühne „die Klinke in die Hand“ und läuteten bei zunächst trockenen, aber sehr windigen Wetterverhältnissen den zweiten Teil des Sommerfestes ein.

Wilfried Kriegeskorte und Udo Schwieren (Schriftführer) zeigten sich mit dem Wochenende zufrieden: „Es hat alles reibungslos funktioniert, das Wetter hat zum Glück mitgespielt und wir hatten eine Menge Spaß.“ Ein Wunsch bleibt jedoch für das nächste Jahr: „Neben unserer Schwenker Nachbarschaft würden wir uns auch über Gäste aus dem gesamten Halveraner Stadtgebiet freuen“, so Kriegeskorte. ▪ fsd

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