Gelungene Premiere für "The HOK Project" in der Tanke

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Halver – Premiere in der Tanke: Zum ersten Mal präsentierte sich die Halveraner Band „The HOK-Projekt“ am Samstagabend der Öffentlichkeit. Und die war begeistert! Spielten Andy Reschke (Akustik-Gitarre) und Adam Weis (Keyboard) mit ihrem HOK-Projekt bislang nur auf privaten Veranstaltungen, haben sie nun den Schritt in die Öffentlichkeit gewagt und ihr musikalisches Können in der gut besuchten Tanke zum Besten gegeben.

„Das Feedback war derart positiv, dass wir entschieden haben, ein kleines Programm zu entwickeln und damit an die Öffentlichkeit zu gehen“, erklärt Adam Weis die Entscheidung. „Die Tanke war aufgrund der Größe und der dort stattfindenden Kleinveranstaltungen gleich unser erster Gedanke“.

 Martina Asbeck, Inhaberin der Tanke, war sofort begeistert von der Idee, die Premiere dort stattfinden zu lassen. Das Konzert sollte eigentlich bereits am 9. März stattfinden, musste damals jedoch aus Krankheitsgründen auf den 13. April verschoben werden. 

Dass die beiden Musiker einiges auf dem Kasten haben, steht außer Frage: Sie sind längst keine Unbekannten mehr in der Halveraner Musikwelt. Beide sind Mitglieder der bekannten und beliebten Band „Cane“, die bereits seit über 30 Jahren mit Coversongs und eigenen Stücken auf den hiesigen Bühnen rockt. Zuletzt am 6. April, zusammen mit „Verwandt“, im Halveraner Kulturbahnhof. Als Verstärkung für den Premierenabend haben sie sich deshalb auch den Cane-Drummer Christian Thunig „ausgeliehen“. 

Das Konzept der Band, altbekannte Songs aus den letzten Jahrzehnten anders als im Original zu präsentieren, ging auf und wurde mit viel Beifall honoriert. Teilweise wurde der Sound anders interpretiert, manchmal das Arrangement; auf jeden Fall drückte das HOK-Projekt allen Musikstücken, die aus den unterschiedlichsten Stilrichtungen stammen, immer ihren ganz eigenen Stempel auf. So war es bei Stücken, wie „Hurra, Hurra, die Schule brennt“ von Extrabreit, anfänglich auch nur der Text, der Rückschlüsse zum Original zuließ. Die Musik wurde auf eigene Art und Weise komponiert und überzeugte durch eine ganz neue Dynamik. 

Zwischen den Stücken nutze die Band die familiäre Atmosphäre in der Tanke, um mit den Zuschauern zu interagieren und Spaß zu haben. Eine Frage müssen sich Andy Reschke und Adam Weis jedoch immer wieder gefallen lassen: Was bedeutet „HOK“ überhaupt? „Das will doch eigentlich niemand so genau wissen“, grinst Adam Weis, verrät es dann aber trotzdem: „Es bedeutet Halveraner ohne Kontrabass“. Eine einleuchtende Beschreibung, weil es in der Band tatsächlich keinen Kontrabass gibt. Und ein anderer Name wäre nicht in Betracht gekommen? „Nein, die guten Namen wie Iron Maiden, Led Zeppelin oder AC/DC sind leider alle schon vergeben“.

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