Gefühl für das Miteinander

Auch das Waldsachen-Suchspiel sollte mit dazu beitragen, dass die Fünftklässler ihre neuen Klassenkameraden bessen kennenlernen.

HALVER ▪ Vor dem Hintergrund, sich intensiv kennen zu lernen und dadurch möglichst schnell ein Gefühl des Miteinanders zu entwickeln, fanden jetzt für die „Neuen“ am Anne-Frank-Gymnasium, genauer gesagt, die Fünftklässler, Kennenlernfahrten statt. Vom 13. bis 15. September ging es für die Mädchen und Jungen, ihre Klassenlehrer-Teams sowie die Klassenpaten in verschiedene Jugendgästehäuser. Denn die Klassen werden bei dieser Fahrt bewusst örtlich getrennt, um die Schüler auf ihre eigene Klasse zu konzentrieren und die Bildung einer Klassengemeinschaft zu fördern, erklärt Erprobungsstufenleiter Siegfried Florian.

Und so ging es für die Klasse 5a unter der Leitung der Lehrer Sandra Jentsch und Karsten Thiesbrummel sowie mit den Klassenpaten Anna Lena Müller und Daniel Krüger nach Meinerzhagen. Die Klasse 5b war mit ihren Klassenlehrern Christina Teipel-Pickelein und Stephan Draheim sowie den Klassenpaten Mandy Bosse und Tobias Potstada in Rummenohl untergebracht und die Klasse 5c verbrachte die zwei Tage in Marienheide – in Begleitung der Klassenlehrer Ricarda Gräve und Siegfried Florian sowie der Klassenpaten Angelina Moch und Kai Vollbracht.

Da die Klassen neu zusammengesetzt sind – aus Schülern verschiedener Grundschulen und Schulorten – soll den Schülern durch das zweitägige Zusammensein die Möglichkeit gegeben werden, sich gleich zu Beginn des neuen Schuljahres und der bevorstehenden gemeinsamen Schulzeit intensiv kennen zu lernen und schneller ein Gefühl des Miteinander zu entwickeln. Losgelöst vom täglichen Schulbetrieb sei dies aber auch für die Klassenlehrer-Teams eine gute Gelegenheit, mehr über die Schüler zu erfahren und auf deren Verhalten gegebenenfalls angemessener reagieren zu können, heißt es von den Verantwortlichen weiter. Die Kennenlernfahrt würde zudem dazu genutzt, Klassenregeln aufzustellen sowie die Schüler in die SV-Arbeit (Schülervertretung) einzuführen. So fanden während des Aufenthalts unter anderem die Klassensprecherwahlen statt.

Wie Florian weiter mitteilt, sei die Kennenlernfahrt am Anne-Frank-Gymnasium mittlerweile ein fester Bestandteil des Konzepts „Persönlichkeitsentwicklung und -stärkung“ in der Sekundarstufe I. Schwerpunkte der Fahrt sollen die Erleichterung des Übergangs zum AFG sowie die Selbstwahrnehmung und Teambildung der Schüler sein. Und das gelingt vor allem durch das gegenseitige Kennenlernen auf spielerische Art und Weise.

Nach diversen „Aufwärmspielen“ fand das eigentliche Kennenlernen in Form von Gruppenspielen statt: Dabei wechselte des Öfteren die Gruppenzuordnung der Schüler – in der Regeln nach dem Zufallsprinzip. So durften sich die Mädchen und Jungen während der zwei Tage unter anderem über ein „Waldsachen-Suchspiel“ sowie eine „Zahlenrallye“ freuen. „Neben der bewussten Initiierung gruppendynamischer Prozesse durch die Klassenlehrer und -paten wird den Schülern natürlich auch Raum gegeben, sich ohne Anleitung zu gemeinsamen Ball- und Gesellschaftsspielen zusammen zu finden“, heißt es von Seiten der Verantwortlichen. Am Mittwoch kehrten die drei Klassen der Jahrgangsstufe 5 dann wieder zurück nach Halver – und konnten ihre neu gewonnene Klassengemeinschaft auch im Schulalltag weiter pflegen. ▪ kes

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