Seniorenanlage an der Mittelstraße ist sehr gefragt

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Barrierefrei, zentral gelegen und mit der Option einen Pflegedienst zu beanspruchen: Das ist es, was die Seniorenanlage an der Mittelstraße so attraktiv macht.

HALVER ▪ Seit einem Vierteljahr herrscht ordentlich Leben an der Mittelstraße. 33 Senioren bezogen ab September ihre Wohnungen. Das 3,5 Millionen Euro teure seniorengerechte Bauprojekt ist ein voller Erfolg für die Wohnungsgesellschaft Halver-Schalksmühle (WHS). Alle Wohnungen waren im Nu vermietet.

„Die Nachfrage ist enorm. 60 Personen stehen derzeit auf der Warteliste“, berichtet die Sprecherin. Vor allem die mittelgroßen Wohnungen seien gefragt und die Wartezeiten daher lang. Wer eine kleine Einzimmerwohnung suche, habe schon eher Chancen zeitnah einziehen zu können. Auf Grund der langen Wartezeiten empfiehlt Frunkte den Senioren, sich frühzeitig um einen Platz zu bemühen. Denn bei der WHS entscheide nicht die Dringlichkeit, sondern der Zeitpunkt der Anfrage.

Die enorme Nachfrage zeige auch, wie wichtig solche Wohnbauprojekte für die Zukunft seien. Der Bedarf werde nach Einschätzung der WHS-Sprecherin weiter steigen: „Daher werden wir als Wohnungsgesellschaft sicherlich auch in Zukunft solche Projekte in Angriff nehmen, genaue Planungen, gibt es allerdings noch nicht.“

Dorothee Fruntke kann schon jetzt von einer durchweg positiven Resonanz der Bewohner berichten. Denn mittlerweile seien alle Senioren eingezogen. „Es gibt sogar Spiele- und Singabende“, berichtet Elke Egen von der WHS. Dazu werde der komplett eingerichtete Gruppenraum genutzt. Zukünftig soll es in der Wohnanlage auch Sportangebote geben. Dafür haben die Bewohner Angelika Kaisig vom Kneipp-Verein engagieren können. „Es gibt eine Hand voll Seniorinnen, die sich dort mächtig engagieren. Nach und nach soll das Angebot ausgeweitet werden“, so Egen. Dank des Gruppenraumes sei dies auch ohne Weiteres möglich.

Anders als in den anderen Seniorenwohnungen der WHS ist dieser Gemeinschaftsraum jedoch nur für die Bewohner, nicht etwa für die Öffentlichkeit gedacht. Egen: „Die Bewohner finanzieren diesen Raum über die Nebenkosten, folglich wäre es unfair, wenn der Raum ständig anderen Gruppen zur Verfügung stünde.“ Auf Anfrage sei eine Nutzung gegen Miete jedoch nicht ausgeschlossen. Zudem sei der Raum auch nicht permanent geöffnet. Zwei Bewohner verwalten die Schlüssel, die nach Rücksprache herausgegeben werden.

Erfreulich: Sogar die Gestaltung der Außenanlage, die eigentlich erst für dieses Jahr geplant war, ist bereits fertig gestellt. Die Senioren genießen den Komfort, insbesondere durch die Barrierefreiheit, in vollen Zügen.

Lydia Machelett

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