Gefährliche Ausfahrt zur B229 in Heesfeld

Kaum zu sehen ist das Fahrzeug auf der B 229 für den Autofahrer, der aus Heesfeld auf die Bundesstraße einbiegen will. Auch der gegenüberliegende Spiegel sorgt nicht immer für klare sichtverhältnisse. ▪ Ruthmann

HALVER ▪ Der kurze Regen vor wenigen Tagen hat in Verbindung mit der wärmenden Sonne dafür gesorgt, dass es in der Natur sprießt und wächst. Was allerdings in Heesfeld zu einem nicht ungefährlichen Problem führt: Das Wachstum von Hecke und anderen Pflanzen an der Bundesstraße 229 verhindert für Autofahrer, die aus der Straße zwischen Heesfeld und Steinbach auf die B 229 einbiegen wollen, die Sicht erheblich.

Auch der Spiegel gegenüber der Einmündung sorgt nicht immer für klare Sicht. Denn er ist unbeheizt. Da es in der Tallage nicht selten feucht und kalt ist, beschlägt der Spiegel und man sieht nichts. Es hätte also ein beheizter sein müssen. „Aus diesem Grund haben wir keinen Spiegel aufgestellt“, erklärt Lutz Eicker vom Fachbereich Bürgerdienste gegenüber unserer Zeitung. Die Heesfelder haben also selbst Initiative ergriffen und einen Spiegel, der allerdings unbeheizt ist, errichtet. Die Stadt hat dazu lediglich den Grund beigesteuert.

Andererseits, so Lutz Eicker weiter, handele es sich eigentlich nur um wenige Anlieger, da die Verbindung zur Heesfelder Mühle und weiter zur Hälver Straße durch eine Schranke gesperrt ist. Bedauerlicherweise stehe diese Schranke aber nicht selten zu lange offen. Dadurch erhöht sich dann natürlich die Zahl der Fahrzeuge, die über die gefährliche Einmündung auf die B 229 fahren würden.

Die Stadt kann allerdings nur diejenigen in Heesfeld und in der Mühle ermahnen, die über einen Schlüssel für die Schranke verfügen, die Straße nicht ohne Grund allzu lange geöffnet zu halten. Wirklich entschärft wird dadurch die Gefahrenstelle an der B 229 nicht, das könnte man aber möglicherweise durch eine Einbahnstraßenregelung (von der Bundesstraße zur Heesfelder Mühle beziehungsweise zur Hälver Straße.

Da derartige Überlegungen zurzeit nicht aber aktuell sind, wird von Seiten des Fachbereichs Bauen und Wohnen der Baubetriebshof angewiesen, den Pflanzenwuchs auf dem städtischen Grundstück zurück zu schneiden. Auch der Grundstücksbesitzer wird angehalten, seine Hecke zu kürzen, damit das notwendige „Sichtdreieck“ für die Autofahrer bei der Einfahrt auf die B 229 auch vorhanden ist. ▪ Det Ruthmann

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