Halver

B229: Deckensanierung geht voran - mit viel Stau

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Zweiter Bauabschnitt, zweite Ampel: Geduld bei Autofahrern gefragt.

Halver – Montag startete Straßen.NRW mit dem fünften Abschnitt der Fahrbahndecken-Sanierung der Bundesstraße 229 in Halver. Als Teil des fünften Abschnittes kümmerte sich der Landesbetrieb zunächst um die Fahrbahndecke zwischen der Einmündung zur Dortmunder Straße (L528) und der Einmündung zur Frankfurter Straße (L528).

In Schwenke ist in diesem Teil des Bauabschnitts die Einmündung zum Höhenweg gesperrt, sagt Andreas Berg, Pressesprecher von Straßen.NRW. Die Fahrbahndecke ist bereits abgefräst. Laut Berg ging es jetzt schnell. Vorgesehen ist, den fünften Abschnitt am 4. Mai abzuschließen. Doch noch müssen sich Autofahrer in Geduld üben. Durch die Baulänge des Abschnittes von etwa 600 Metern ergeben sich lange Umlaufzeiten bei der Baustellenampel. Am vergangenen Mittwoch ging es wieder ein Stück weiter, zum zweiten Bauabschnitt (BA2). Und das bedeutete auch eine Ampel mehr. Dadurch kommt es weiterhin zu teilweise langen Staus. 

Bei Rückstau: Kreisverkehr freihalten

Bei Rückstau auf der B229 sollen Autofahrer den Kreisverkehr an der Von-Vincke-Straße freihalten. Doch das klappt nicht immer. Es staut sich in jede Richtung. „Das hab ich mir gedacht“, sagt dazu Andreas Berg. Der Pressesprecher von Straßen.NRW bat ausdrücklich darum, den Kreisverkehr freizuhalten und auch Schilder rund um den Kreisel sollen es den Verkehrsteilnehmern noch einmal verdeutlichen – obwohl es sich aus der Straßenverkehrsordnung eigentlich von selbst ergebe, dass man in keinen Kreuzungsbereich hineinfahren darf, wenn er nicht frei ist. Die Situation stellt sich nun so dar, dass wenn man von der Von-Vincke-Straße aus Halver kommend die erste Ausfahrt im Kreisverkehr nehmen will, lange warten muss. Bis die Ampel, die auf die Frankfurter Straße führt, grün wird, vergehen schon einmal fünfzehn Minuten – je nachdem, wo man in der Schlange steht. Nicht selten stehen Pkw und Lkw, die aus Oeckinghausen hoch Richtung Halver fahren, im Kreisverkehr. 

Noch seien keine Beschwerden von Bürgern bei der Polizei eingegangen, sagt Armin Kibbert von der Polizeiwache in Halver. Die Situation sei den Polizeibeamten jedoch bewusst. So habe man auch geprüft, ob die Straßenschilder und Verkehrsführung, so wie von Straßen.NRW angeordnet, umgesetzt wurde. Und das ist sie. Es liegt also an den Autofahrern, sagt auch Andreas Berg und appelliert nochmals an die Verkehrsteilnehmer, den Kreisverkehr freizuhalten. Nicht zuletzt, um die Rettungswege freizuhalten. Vonseiten der Polizei sieht man dort bisher keine Probleme. „Im Notfall wird das kein Problem“, vermutet Kibbert. Als die Polizei gestern zu dem Unfall nach Carthausen (siehe oben) alarmiert wurde, war der Kreisel auch dicht. Aber der Einsatzwagen kam gut durch, wenn auch durch den Gegenverkehr, sagt Michael Keil, Pressesprecher der Feuerwehr Halver.

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