„Galerie Regional(e)“ rundum gelungene Sache

Musik spielte an den drei Ausstellungstagen der „Galerie Regional(e)“ immer eine Rolle: So begann der Sonntag sozusagen mit einem Jazz-Frühschoppen. ▪ Ruthmann

HALVER ▪ Musik, Poesie, Prosa, (Aktions-) Fotografien, Siebdrucke, Skulpturen, Grafiken, Gemälde und dies alles unterschiedlichster Art. Wie es aussieht, wenn „Kunst auf Kunst“ trifft, demonstrierte von Freitag bis gestern Abend der Verein Kult und der künstlerische Leiter Marekt Tomicki in Zusammenarbeit mit der Stadt bei der neuen „Galerie Regional(e)“ im Kulturbahnhof. Ein zweifellos besonderes Ereignis, das durchaus mehr Besucher verdient gehabt hätte.

Besonders mit Blick auf die Regionale 2013 und dem Projekt „Häuser der Kunst“ wäre es für die Kunstinteressierten aus dem Nachbarkommunen von der „oberen Volme“ eine Möglichkeit gewesen, sich einmal anzuschauen, was in der Stadt im Grünen die Künstler auf die Beine stellen – zumal Künstler aus der Nachbarschaft zu den Austellern zählten.

"Galerie Regional(e)"

Nach dem gut besuchten Auftakt am Freitag war es besonders am Samstag hinsichtlich der Besucher ein deutlicher „Wellengang“, wie es Kult-Vorsitzender Matthias Clever beschrieb: Mal waren nur wenige bis keine Interessierten da, dann war der Saal im Kulturbahnhof fast wieder voll.

Gestern erwiesen sich dann die junge Sängerin Florence Eyok, die zusammen mit Roland Ferger, Bastian Rosenthal, Max Jalaly und Andreas Smyrek für einen Jazz-Frühschoppen sorgte, und Hannah Kramer mit ihrer „musikalischen Finissage“ als kleine Besuchermagneten. Aber auch wenn sich die Veranstalter insgeheim einen noch größeren Zuspruch erhofft hatten, so zeigten sich Marek Tomicki und Matthias Clever sehr zufrieden.

„Das war eine super Sache, rundum gelungen“, meinte Clever. Schon von der Qualität her sei es eine hochwertige Ausstellung gewesen. In irgendeiner Form werde es wohl auch im nächsten Jahr eine „Galerie Regional(e)“ geben, ließen Tomicki und Clever es offen, in welcher Art es solch eine Ausstellung geben wird. Dann hofft man, dass es noch mehr als rund 500 Besucher – so die geschätzte Zahl dieses Wochenendes – geben wird. ▪ Det Ruthmann

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