Rheinischer Frohsinn im Kuba

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Halver – Sage noch einer, die Sauerländer können nicht feiern! Ausgelassen und überschwänglich feierten die Halveraner am Samstag im Kulturbahnhof in einen langen, feuchtfröhlichen „Kölsch singe, drinke, levve“-Abend hinein.

„Der Run auf die Karten war außergewöhnlich“, zeigte sich Inge Zensen, Kulturbeauftragte der Stadt, begeistert über den Andrang beim Vorverkauf. „Wer heute hier ist, hat gewonnen.“ 

Bereits zum fünften Mal machte die Kölsche Band um Tom Nesgen (Gitarren und Gesang) mit einem Mit-Sing-Abend der Extraklasse im Kulturbahnhof Station und steckte die Sauerländer mit der sprichwörtlichen rheinischen Fröhlichkeit an. „Genial, dass sie (die Musiker) mitten in der Session immer wieder den Weg nach Halver finden“, lobte Inge Zensen. 

„Kölsch singe, drinke, levve"

Kaum auf der Bühne, waren Musiker wie Besucher bereits in ihrem Element. Dass sie gut drauf waren, mussten die Halveraner den Kölnern erst gar nicht lange versichern. Gleichgültig, welches Lied Nesgen und seine Mitstreiter David Aktas (Bass und Gesang), Manfred Bröde (Mandoline, Ukulele, Harp, Akkordeon und Gesang), Christof Kellerwessel (Gitarre und Akkordeon) und Felix Nesgen (Schlagzeug) anstimmten: Das sangesfreudige Publikum im restlos ausverkauften, in den Farben Rot und Weiß geschmückten Saal machte begeistert mit. 

Texthefte halfen allen, die nicht textsicher waren, „auf die Sprünge“. Ein Schluck Kölsch, um zu gurgeln und die Stimme zu ölen, durfte nicht fehlen. Mit populären und weniger bekannten Liedern zum Mitsingen, Tanzen, Klatschen und Schunkeln brachten die Kölner, von ihrem Techniker Jonas Bünk perfekt in Szene gesetzt, die Halveraner – darunter viele „Wiederholungstäter“, aber auch neue „Kölsch singe, drinke, levve“-Gesichter – in Stimmung. 

Ob Klassiker wie „Ich ben ne Räuber“ oder jecke Hits jüngeren Datums wie „Für die Liebe nit“ von Lupo: Das bestens aufgelegte Publikum, das gut bei Stimme war, machte mit und sprang auf jeden Zug auf – ob der nun rasches Tempo anschlug oder gemütlich Fahrt aufnahm. 

Alte und neue Lieder, munter durcheinandergewirbelt und mit Lust und Laune präsentiert; es war für jeden etwas dabei. Sei’s dass er Fan von den Bläck Fööss, Hans Knipp, BAP oder Brings war, sei’s dass er mit neuen kölschen Mundart-Bands wie „Klüngelköpp“ liebäugelte. Alles machte Spaß – gleichgültig, ob „Ene Besuch em Zoo“, eine rasante „Achterbahn“-Fahrt oder eine Stippvisite beim „Schötzenfess“ angesagt war. 

Kölsche Nationalgerichte wie „Himmel un Äd“ und Kölner Kneipen-Snacks wie der „Halver Hahn“ rundeten das fröhliche Mit-Sing-Vergnügen ab.

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