Früheres Altenheim wird teilweise abgerissen

Die Bagger sind angerollt und leisten ganze Arbeit. Mit rund zwei Jahren Verspätung erfolgte jetzt der Startschuss für die Erweiterung am Hälversprung. ▪ Pfannschmidt

HALVER ▪ Am Hälversprung haben die Abrissarbeiten begonnen. Der frühere Altenheimbau soll innerhalb eines Jahres zum Teil verschwinden, ein neuer Anbau errichtet und ein größerer Bereich des Gebäudekomplexes saniert werden. Insgesamt veranschlagt Haus Waldfrieden-Betreiber Bernd Lauermann die Kosten mit 2,5 Millionen Euro. Mit der Maßnahme sollen 30 neue Plätze für Heimbewohner entstehen.

Der jetzt erfolgte Startschuss der Arbeiten war ursprünglich bereits vor rund zwei Jahren geplant. Um aber eine bessere Finanzierungsgrundlage durch die KfW-Bank zu erhalten, seien die ursprünglichen Planungen noch einmal überarbeitet worden, erklärt Lauermann im AA-Gespräch. Neben einer anderen Baugrenze setzt der Betreiber nun vor allem auf eine Sanierung des alten Gebäudetraktes. Damit bleiben die Außenwände stehen, doch innen wird entkernt und später natürlich auf die energetische Sanierung gesetzt. Im Mai 2008 war Lauermann noch von einem kompletten Neubau statt einer Sanierung des 1962 errichteten Gebäudes ausgegangen.

Dem zum Opfer fallen die früheren Tagesräume des bereits seit Oktober 2006 leer stehenden Gebäudes ebenso wie der alte Speisesaal samt Küche und Kellerräume. Neu werden an gleicher Stelle zwei Wohnküchen für zwei Hausgemeinschaften geschaffen, dazu kommen noch Dienstzimmer, Speisekammer und Hauswirtschaftsgemeinschaften. „Die Rohbauarbeiten und die Sanierung laufen im Bereich der Zimmer parallel.“ Den Bedarf sieht Lauermann auf alle Fälle. „Unser Modell ist attraktiv und es gibt genug Nachfrage für die Plätze.“ ▪ Marco Fraune

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