Frontalzusammenstoß fordert vier Schwerverletzte

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Vier Schwerverletzte forderte am Abend ein Unfall auf der B 229 bei Schmalenbach: Zwei Lastwagen waren frontal zusammen gestoßen. ▪

HALVER ▪ Vier schwer- sowie drei weitere leichtverletzte Personen forderte am Abend gegen 17.30 Uhr ein Unfall auf der B 229 zwischen Halver und Radevormwald in Höhe der Ortschaft Schmalenbach. Dabei bot sich den hinzu geeilten Rettungskräften ein Bild der Verwüstung:

Nach Angaben der Polizei waren zwei Lastwagen im Begegnungsverkehr frontal zusammengestoßen. Ein 57-jähriger Werdohler hatte mit seinem Drei-Tonner zum Überholen angesetzt und war dabei mit einem entgegen kommenden Lkw einer 50-jährigen Frau aus Hattingen zusammen geprallt. Ein drittes Fahrzeug prallte auf den Anhänger des Werdohlers.

Beide Lkw-Fahrer wurden in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr Halver, die mit rund 30 Kräften und mehreren Einsatzfahrzeugen ausgerückt war, befreit werden – wobei sich die Bergung eines Lastwagenfahrers äußerst schwierig gestaltete. Aufgrund der schweren Kopfverletzungen der Fahrzeuginsassen wurden insgesamt drei Rettungshubschrauber angefordert, die die Opfer in Spezialkliniken flogen.

Darüber hinaus waren zwei Rettungs- und ein Notarztwagen, der Halveraner Notarzt Jochen Eversmann sowie ein Notfall-Seelsorger vor Ort und leisteten Unterstützung.

Zahlreiche Anwohner, die den lauten Knall gehört hatten und sofort an die Unfallstelle geeilt waren, zeigten sich tief erschüttert. Weil die Bundesstraße über mehrere Stunden komplett gesperrt war – neben den zerstörten Fahrzeugen war die Fahrbahn von Trümmerteilen übersät – bildeten sich in beide Richtungen lange Staus, die sich erst am späten Abend langsam auflösten.

Die Feuerwehrkräfte vom Löschzug Stadtmitte und später von der Löschgruppe Buschhausen sicherten die Unfallstelle. Zur Ermittlung des genauen Unfallhergangs wurde das Landeskriminalamt eingeschaltet. Der Sachschaden beträgt 100 000 Euro. ▪ Von Kerstin Zacharias

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