„Frischer“ Lesestoff

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Präsident Christoph Gebauer (rechts) und Vizepräsident Arndt Kattwinkel übergaben der Realschule im Namen des Rotary Clubs Meinerzhagen eine Buchspende im Wert von 550 Euro. ▪

HALVER ▪ Das Thema „Weiterbildung“ ist ihnen ein großes Anliegen und so haben es sich die Mitglieder des Rotary Clubs Meinerzhagen auf die Fahnen geschrieben, entsprechende Projekte regelmäßig zu fördern. In den Genuss einer ihrer Spenden kam jetzt die Halveraner Realschule: Für ihre Schulbücherei durften die Verantwortlichen um Schulleiter Hartmut Wächter Lektüre im Wert von 550 Euro anschaffen.

„Das ermöglicht es uns, mal wieder etwas Neues zu kaufen, denn viele Bücher sind schon in die Jahre gekommen und die Schüler haben den Wunsch nach aktuellen Werken geäußert“, freut sich der Schulleiter über die Neuanschaffungen. Denn schließlich ist die schuleigene Bücherei seit ihrem Bestehen seit vielen Jahren ohne finanzielle Mittel der Stadt ausgekommen. „Wir haben sie nur durch Spenden aufgebaut und erweitert“, erklärt Wächter nicht ohne Stolz.

Umso dankbarer sind Schüler und Lehrer für jede Finanzspritze – denn die Förderung des Lesens wird auch an der Realschule groß geschrieben. So gibt es in den verschiedenen Jahrgangsklassen so genannte Leselisten mit Büchern, die im Laufe einer bestimmten Zeit gelesen werden sollen. Damit dies von den Lehrern auch nachgehalten werden kann, haben unter anderem die Deutschlehrerinnen Ingrid Stobbe und Brigitte Lackmann, die für die Lese-Förderung an der Schule verantwortlich zeichnen, eigene Lektüre-Tests entwickelt, um das Wissen der jungen Leser abfragen zu können. „Vielen macht das sogar Spaß, andere müssen natürlich ein bisschen dazu gedrängt werden, die Bücher in die Hand zu nehmen“, berichten sie aus Erfahrung.

Der Dank Wächters galt gestern übrigens nicht nur den Vertretern des Rotary Clubs Meinerzhagen, Präsident Christoph Gebauer und Vizepräsident Arndt Kattwinkel, sondern auch fünf Schülerinnen: Annika Frey, Kristina Rose, Sophia Scherer, Stefanie Heckmann und Jenny Kemler hatten in den vergangenen Jahren die Schulbücherei betreut, das heißt, sie in den Pausen geöffnet, die Bücher ausgeliehen und wieder einsortiert. Weil sie nun die Schule verlassen, wurden sie gestern mit einer Urkunde „verabschiedet“. ▪ Kerstin Zacharias

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