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Wichtiger Schritt für Bike-Park im MK ist gemacht

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Von: Sarah Lorencic

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Auf dieser Fläche könnte noch in diesem Jahr die Skateranlage realisiert werden.
Auf dieser Fläche könnte noch in diesem Jahr die Skateranlage realisiert werden. © Florian Hesse

Ein erster und wichtiger Schritt für den angedachten Bike-Park an der Herpine ist gemacht.

Halver - Auch für die Skateranlage an der Karlshöhe hat Bürgermeister Michael Brosch noch Hoffnung, dass sie in diesem Herbst wieder steht.

Bike-Trail

Wie unsere Redaktion erfahren hat, gab es vor etwa zwei Wochen einen Ortstermin an der Herpine, zu dem Bürgermeister Michael Brosch, Astrid Becker von der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) und Nils-Holger Schäfer, Fachgebietsleiter Hoheit im Regionalforstamt des Märkischen Sauerlands, eingeladen hatten. Aus dem städtischen Bauamt war auch Katrin Siegmund vertreten. Grundsätzlich sollte geklärt werden, ob überhaupt an der vorgesehenen Stelle ein Bike-Park installiert werden kann. „Es scheint mir aussichtsreich“, sagt Michael Brosch zum Ausgang des Gesprächs. „Es war ein sehr positives Gespräch.“

Jetzt muss das Vorhaben konkretisiert werden. „Wir müssen uns mit allen Beteiligten Gedanken machen“, sagt Brosch. Dazu gehören jetzt auch der neu gegründete ADFC und der Halveraner Karim Bacha von der e-motion E-Bike-Welt Halver. Mit ihm führte Brosch bereits Gespräche. Bacha setzte sich für die Kinder und Jugendlichen ein und bot seine Hilfe an. Nur beschleunigen kann man auf diese Weise auf Verwaltungsebene nichts. Wichtig wird auch noch eine Absprache mit dem Betreiber der Hochspannungsleitungen, die Amprion GmbH. Zum einen ist der Standort für einen Mountainbike-Trail an dieser Stelle gut geeignet, weil in dem Wald ohnehin immer wieder eingegriffen werden muss, damit die Masten nicht zuwachsen und gewartet werden können. Zum anderen könnte es auch Einwände oder Bedingungen geben – etwa Vorkehrungen, die ein Besteigen der Masten verhindern.

Skaterbahn

In Sachen Skaterbahn an der Karlshöhe wurde der Einleitungsbeschluss gefasst. Der Reitverein Halver aber hat Bedenken, wie der Bürgermeister erklärt. Er selbst könne die Sorgen nicht teilen und sieht die Pferde durch die Schallschutzwand ausreichend vor Lärm geschützt. Ein Gespräch mit Thomas Degen vom Reitverein Halver steht noch aus. Aus Sicht des Bürgermeisters ist es möglich, dass auch die Interessen des Reitvereins gewahrt werden können.

Eine Antwort des Märkischen Kreises steht ebenfalls noch aus, wie Brosch sagt. Er hofft, dass der Kreis auf eine Anpassung des Flächennutzungsplans verzichtet. Denn dann könnte die Anlage bereits im Herbst aufgebaut werden. Sollte der Verwaltungsakt Bedingung sein, wird es noch länger dauern. „Ich habe die Hoffnung noch nicht komplett aufgegeben“, sagt Brosch. Aber riskieren will man seitens der Stadt auch nichts. „Wir sind ein gebranntes Kind“, sagt Brosch und erinnert an die Situation an der Katrineholmstraße, wo zwar ein Spielplatz, aber keine Skaterbahn erlaubt war und deshalb auch nach Klage einer Anwohnerin alles abgebaut werden musste. „Wir wollen nicht ein zweites Mal einpacken“, so der Bürgermeister.

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