Feuerwehr will gute Basis für Zukunft sichern

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Björn Clever (2.v.r.) wurde zum neuen stellvertretenden Leiter der Jugendfeuerwehr ernannt.

Halver - Gut aufgestellt in Zeiten, in denen ehrenamtlicher Helfer immer seltener werden, präsentierte sich am Wochenende die Freiwillige Feuerwehr Halver. Von den 180 Aktiven, eine gute Basis, waren beim jährlichen Stadtwehrappell nahezu alle derzeitigen und früheren Mitglieder der Halveraner Feuerwehr in den restlos gefüllten Kulturbahnhof gekommen.

Angesichts der Leistungen der Helfer ein mehr als würdiger Rahmen mit großer Resonanz.

Doch auf den aktuell guten Zahlen ausruhen wollen sich die Helfer nicht. „Wir sind derzeit gut aufgestellt. Aber alle müssen weiter daran arbeiten, dass es in Zukunft auch so bleibt“, erklärte Stadtbrandinspektor Stefan Czarkowski. Dem entsprechend warb Czarkowski dafür, gerade beim Nachwuchs mit dem Einsatz nicht nachzulassen.

 „Die Jugendfeuerwehr ist und bleibt für uns die beste Möglichkeit, die jungen Leute schon früh an uns heran zu führen, damit sie dann gut ausgebildet den Übergang schaffen“, so Czarkowski. Ebenfalls auf einem guten Weg sieht der Stadtbrandinspektor die Brandschutzerziehung, bei der es jüngst ein Treffen mit Vertretern der Halveraner Kindergärten gab. „Die Arbeit, die unsere zahlreichen Freiwilligen hier leisten, hat sich bis jetzt sehr positiv ausgewirkt“, lobte Czarkowski.

Abseits des Nachwuchses hat sich die Wehr auch die Verbesserung der internen Arbeit als Ziel gesetzt. „Die Zusammenarbeit untereinander kann sicher noch besser werden, auch wenn wir schon auf einem guten Weg sind“, erläuterte der Leiter der Halveraner Feuerwehr.

Vor ganz anderen Herausfordern stehe die Freiweillige Feuwerwehr im Alllgemeinen. So berichtete Czarkowski, dass sich die Ausbildung in absehbarer Zeit grundlegend ändern werde, um den Ansprüchen der heutigen Gesellschaft besser gerecht zu werden und mehr Männer und Frauen für das Ehrenamt zu gewinnen. Aus diesem Grund nehmen Vertreter der Stadt und der Wehr an gleich mehreren Projekten zur Förderung des Ehrenamts bei der Feuerwehr teil. „Gerade in ländlicheren Regionen würde es ohne die Freiwillige Feuerwehr nicht funktionieren. Daher ist es von seiten der Stadt das Ziel, die Halveraner Feuerwehr nach unseren Möglichkeiten immer auf dem aktuellsten Stand zu halten“, machte auch Bürgermeister Dr. Bernd Eicker deutlich.

Dass es mit der Steigerung der Aktiven-Zahlen alleine aber nicht getan ist, zeigten die Feuerwehrleute aus Halver, die sich im vergangenen Jahr mit einem wahren Marathonprogramm bei 25 Lehrgängen fortbildeten. Ein Aufwand, der nicht nur bei den 146 Einsätzen in Halver geschätzt wird. Auch in Kierspe, Herscheid, Lüdenscheid und Balve waren die Halveraner mit ihren Fachkräften mehrfach im Einsatz.

Ein weiterer Lohn für die vielen Arbeitsstunden waren am Wochenende eine ganze Reihe von Ehrungen und Beförderungen. Abschließend stimmten die Wehrleute bei der Wehranhörung einstimmig dafür, dass Kreisbrandinspektor Rainer Blumenrath der Stadt Halver sowohl Stefan Czarkowski als Stadtbrandinspektor, als auch Reiner Clever als dessen Stellvertreter für eine weitere Amtszeit vorschlägt - wes

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