Freie evangelische Gemeinde begrüßt Pastor Begerau

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Pastor Thorsten Begerau und seine Frau Vivian wurden gestern in der FeG Halver begrüßt.

Halver - Gute Wünsche, kleine Geschenke und viele warme Worte - die erwarteten gestern Thorsten Begerau und seine Frau Vivian während des Einführungsgottesdienstes des neuen Pastors der Freien evangelischen Gemeinde (FeG) Halver.

Von Svenja Hoppe

Das Ehepaar, das zuletzt acht Jahre lang in Hoffenheim mit seinen drei Kindern gelebt hat, ist bereits seit einiger Zeit in Halver, nun aber wurde Thorsten Begerau offiziell in sein Amt eingeführt. Zu diesem Anlass wollten aber nicht nur Halveraner den Begeraus gute Wünsche mit auf den Weg geben - auch aus ihrer „alten“ Gemeinde in Hoffenheim waren rund 30 Gäste zum Einführungsgottesdienst nach Halver gekommen.

Gemeinsame Lieder, ein kleines Vorspiel der Kinder, Lesungen, Gebete und einige Grußworte prägten den Gottesdienst. Die Predigt und die offizielle Einführung übernahm gestern Matthias Knöppel von der Bundesleitung des Bundes Freier evangelischer Gemeinden. Er wisse, dass Abschied nehmen nicht leicht falle, so Knöppel, „doch wir alle müssen jeden Tag von etwas Abschied nehmen“. Da stelle sich die Frage nach dem, was bleibt. Gott aber lade zu einer lebendigen, bleibenden Gemeinschaft ein, so Knöppel. Besonders wichtig sei es dafür aber, gleichermaßen zu empfangen und weiterzugeben - „dies wünsche ich dir und deiner Familie auch für das Leben in Halver“.

Während der Grußworte wurde das Ehepaar Begerau mehrfach auf Sauerländer Besonderheiten hingewiesen - auch Seitenhiebe auf den Fußball konnten sich einige Redner nicht verkneifen. Paul Gerhard Schröder vom Sauerlandkreis der Freien evangelischen Gemeinden etwa war sich sicher: „Der Sauerländer an sich ist nicht besonders spontan, aber er ist echt.“

Bürgermeister Dr. Bernd Eicker wünschte der Familie, dass sie den Zauber, der jedem Anfang inne wohne auch in Halver erleben könne. Auf eine künftige gute Nachbarschaft hofften in ihren Grußworten Ulrike Grigull vom CVJM, Pfarrer Claus Optenhöfel von der Pfarrei Christus König und Carsten Drescher von der Evangelischen Kirchengemeinde. Drescher hatte zudem seine Handpuppe Solo dabei, die für so manchen Lacher im Publikum sorgte. Detlef Kruse aus der Hoffenheimer Gemeinde, in der Thorsten Begerau während der vergangenen acht Jahre als Jugendpastor tätig war, blickte auf eine „herzliche, segensreiche Zeit“ mit den Begeraus zurück und brachte Grüße aus der alten Heimat mit. Das Ehepaar Begerau ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen, sich bei alten und neuen Weggefährten zu bedanken.

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