Blumenbeet in Halver

Blumenpatin in Sondern

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Eine Halveraner Bürgerin kümmert sich um diesen städtischen Wiesenstreifen in Halver-Sondern.

Halver - Um ein Blumenbeet in Sondern kümmert sich ab sofort Christine Weinberg. Den städtischen Wiesenstreifen vor der Tür wollte sie einfach verschönern.

In einer kleinen Straße in Halver nahe Anschlag namens Sondern stehen nur wenige Häuser. Am Ende folgt nichts außer einem Feldweg. Vor den beiden Häusern am Ende der kurzen Straße ist ein Stück Wiesenfläche in städtischer Hand. Es ist nicht sonderlich ansehnlich gewesen, sagt Christine Weinberg. Einfach grün und meist voller Unkraut. Ihre Idee war es daher, die Wiese in Eigenregie zu verschönern. 

In Abklärung mit der Stadt bekam sie die Erlaubnis, die Fläche, die direkt an ihren Vorgarten und den ihrer gegenüberliegenden Nachbarn grenzt, zu bepflanzen. Eine bunte Blumenwiese soll es werden. Nicht nur, damit es schöner aussieht, sondern auch für die Bienen. Lutz Eicker vom Ordnungsamt und Klaus Ostermann vom städtischen Bauhof finden die Aktion von Christine Weinberg „total klasse“. Bedingung war nur, dass sie die Wiese nicht nur pflanzt, sondern auch pflegt.

Hier soll es bald aufblühen: Die Bahnschwellen dienen der vorübergehenden Befestigung, falls es regnen sollte. Das Wasser könnte die Samen sonst wegspülen.

Gar keine Frage für die Halveranerin. „Das mache ich gerne“, sagt sie. Eine weitere Bedingung kam von Nachbarn. An ihren Metallzaun grenzt die größere der beiden bepflanzten Flächen. Bei der Bepflanzung muss jetzt ein 50 Zentimeter breiter Streifen Abstand zum Zaun eingehalten werden. „Damit kann ich leben“, sagt Weinberg, die schon Angst hatte, dass sie das Blumenbeet gar nicht anlegen darf. Aber sie darf – und die Stadt freut sich über ihr Engagement. „Wir suchen immer Paten für städtische Flächen“, sagt Lutz Eicker. Noch blüht es nicht vor den Häusern in Sondern – aber gesät hat Weinberg bereits.

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