„Fratzengeballer“ beim Heimspiel garantiert

„Asking For A Surprise“ freuen sich auf ihr „Heimspiel“ beim achten Midsummer Open Air am Samstag.

HALVER ▪ Wenn am Samstag die achte Auflage des Midsummer Open Airs steigt, werden unter den insgesamt zwölf Bands und Liedermachern traditionell auch wieder heimische Musiker sein, die die beiden Bühnen im Rathauspark entern. Der Allgemeine Anzeiger stellt heute „Asking For A Surprise“, „A Tale Of Amity“ und „24HRS“ vor.

Ein echtes Heimspiel haben „Asking For A Surpise“ vor der Brust, kommen die vier Mitglieder doch aus Lüdenscheid und Halver. So dürfte die heimische Formation, die als erste Band den Musikpavillion unsicher machen wird, bereits frühzeitig für ausgelassene Stimmung im Rathauspark sorgen. Das Quartett hat sich dem Hardcore verschrieben, der Melodie mit abrupten Stopps und treibenden, aggressiven Klängen vermischt. Untermalt wird das musikalische Treiben der Gruppe von der brachialen Stimmgewalt von Gitarrist und Sänger Marco Librizzi.

„Asking For A Surprise“ gründeten sich im Jahr 2008 als Spaßprojekt. Das zunächst nur aus Librizzi und Schlagzeuger Paul Sommerfeld bestehende Duo erweiterte sich 2009 um Jan Droste (Bass) und Ende vergangenen Jahres um Rudolf Schulz (Gitarre), der vorher bei der inzwischen aufgelösten und kreisweit bekannten Gruppe „Perfect Funeral Weather“ in die Saiten gegriffen hatte.

So wurde aus dem Projekt eine „richtige“ Band, die ihre Live-Qualitäten bereits auch über die Grenzen Nordrhein-Westfalens hinaus mehrfach unter Beweis gestellt hat. Die Combo verspricht in jedem Fall „eine leidenschaftliche Live-Show mit ordentlich Fratzengeballer“ und bezieht sich damit augenzwinkernd auf das ebenso aggressive und wie exzessive Tanzen der Zuhörer, genannt „Moshen“. Nach dem Auftritt beim Midsummer Open Air werden sich Librizzi & Co. ins Studio zurückziehen, um ihre erste CD aufzunehmen.

Von Düsseldorf aus machen sich „A Tale Of Amity“ auf den Weg nach Halver – und haben zwei Bandmitglieder in ihren Reihen, die in der Musikszene des Märkischen Kreises zu den bekannten Gesichtern gehörten: Sänger Marco Lische und Schlagzeuger Julian Heidrich waren von 2005 bis 2009 in der inzwischen aufgelösten Plettenberger Band „From Inside“ aktiv.

„A Tale Of Amity“ bezeichnen sich auf ihrer Facebook-Seite selbstironisch als „Backstreet Boys des Hardcore“ und spielen damit auf ihren vielschichtigen und eigenwilligen Musikstil an: Elemente aus Pop werden mit Hardcore vermischt, so dass sich eingängige melodische Passagen und poppige Gitarrenriffs mit druckvollen und brachialen Parts abwechseln.

Hinter dem Namen „24HRS“ verbirgt sich Daniel Martin. Der mittlerweile in Dresden lebende Singer/Songwriter wird das Midsummer Open Air in diesem Jahr auf der Mini-Bühne für Liedermacher eröffnen – lediglich ausgestattet mit seiner Gitarre und Stimme. Seine gefühlvollen Melodien kombiniert Martin mit nachdenklich und lyrisch gehaltenen Texten. ▪ Sven Prillwitz

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