UWG und Grüne fordern Maßnahmen für Schulweg am Neuen Heerweg

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Koalition für einen sichereren Schulweg: Von links Werner Lemmert, Matthias Clever, Christoph Stillger, Michael Brosch, Dr. Sabine Wallmann und Karl-Friedrich Osenberg beim Ortstermin am Neuen Herweg.

Halver - Wie lässt sich das Wohngebiet am Neuen Herweg besser an die Innenstadt anbinden und für Fußgänger und Schulkinder sicherer machen? Die Fraktionsspitzen von UWG und Grünen haben jetzt ihre Ideen Bürgermeister Michael Brosch und Christoph Stillger vom Fachbereich Bauen und Wohnen vorgestellt.

Problem ist, dass derzeit keine sichere Überquerung der Landstraße in Höhe der Minigolf-Anlage gewährleistet ist. Perfekt, so sind sich die beiden Fraktionen einig, sei ein Zebrastreifen in Höhe des Minigolf-Platzes. In diesem Zuge könnte der Waldweg zum Wohngebiet befestigt und beleuchtet werden. „So könnten die Anwohner und vor allem auch Schulkinder sicher parallel neben der Straße herlaufen und danach die Landstraße sicher überqueren“, fasste der UWG-Fraktionsvorsitzende Werner Lemmert die Idee der beiden Fraktionen zusammen. 

„Ziel ist es, dass das Wohngebiet besser und vor allem sicherer fußläufig an die Innenstadt angebunden wird“, ergänzte Matthias Clever, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen. Wichtig sei eine gute Einsehbarkeit des Waldweges, sagte Grünen-Chef Karl-Friedrich Osenberg. Ein Zebrastreifen sei an dieser Stelle eine gute Idee, meinte Bürgermeister Brosch. Allerdings sei dies nur mit einer Verlegung des Ortschilds möglich, erklärte Christoph Stillger. „Dafür muss der Landesbetrieb Straßen.NRW grünes Licht geben.“ Außerdem müsste der Gehweg auf der anderen Seite „ertüchtigt“ und der Bordstein erhöht werden. 

Verlegung der Ortsschilder

Ein weiteres Problem in diesem Bereich könnte durch eine Verlegung des Ortsschildes mit angegangen werden – die überhöhte Geschwindigkeit. „Es geht hier nicht nur darum, eine gefühlte Sicherheit zu schaffen, sondern konkrete Verbesserungen zu erreichen“, sagte Dr. Sabine Wallmann, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der UWG. Daher fordern UWG und Grüne, die Maßnahmen schnell einzuleiten. „Wir können nicht Jahre auf eine Umsetzung warten“, machte Wallmann deutlich. 

Daher sollten der Fußweg sowie der Zebrastreifen mit Priorität behandelt werden. Bürgermeister Michael Brosch, sagte zu, dass er das Thema bei einem gemeinsamen Termin mit Vertretern von Straßen.NRW auf die Tagesordnung setzen werde. Das Treffen wird noch in diesem Monat stattfinden. „Ich werde dem Rat vorschlagen, finanzielle Mittel im Haushalt für das kommende Jahr einzustellen“, sagte Michael Brosch. „Damit wären wir dann handlungsfähig.“

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