Förderkreis: Zwei Millionen Euro in 30 Jahren

Haben auf 30 Jahre Förderkreis für Diakonie in Halver und Schalksmühle angestoßen: (von links) Günther Vahlefeld, Schwester Dora Fuhrmann, Gerd Gebhardt und Rüdiger Bednarz. ▪ F. Zacharias

HALVER ▪ Nicht nur für Rüdiger Bednarz besteht kein Zweifel daran, dass der 19. Mai ein „besonderer Tag für Halver und Schalksmühle“ ist – auch beide Bürgermeister wissen um die Bedeutung dieses Datums und ließen es sich nicht nehmen, diesen Tag entsprechend zu feiern.

Anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Förderkreises für Diakonie in Halver und Schalksmühle hatte die Diakoniestation an der Marktstraße am Donnerstag ihre Türen geöffnet. Voller Dank blickte Bednarz als derzeitiger Förderkreis-Vorsitzender auf die Errungenschaften seiner Vorgänger in den vergangenen Jahren zurück. Und die waren am Donnerstag ebenfalls vor Ort: Halvers ehemaliger Bürgermeister Günther Vahlefeld und Schalksmühles einstiger Gemeindedirektor Gerd Gebhardt, denen Bednarz für ihre „tolle Leistung“ in den Anfangsjahren des Förderkreises dankte. Eine besondere Rolle habe damals jedoch auch Schwester Dora Fuhrmann eingenommen: Sie war Ideengeberin – und setzte sich mit ihrem Vorschlag, einen Förderkreis zu gründen, bei den Verantwortlichen leicht durch, wie sich Rüdiger Bednarz mit einem Augenzwinkern erinnerte.

Am 19. Mai 1981 war es schließlich so weit: 42 Halveraner und Schalksmühler gründeten den Förderkreis, der schon wenige Monate später 1000 Mitglieder zählte – „eine Zahl, von der wir heute träumen“, sagt der Vorsitzende. Er und sein Team haben bekanntlich für dieses Jahr die 500er-Marke als Ziel vorgegeben – daher nutzte der Förderkreis natürlich auch die gestrige Veranstaltung dazu, Neumitglieder zu werben.

Schon seit 30 Jahren unterstützt der Förderkreis all jene, die das Angebot der Diakonie in Halver oder Schalksmühle nutzen. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie Mitglied sind oder nicht. In dieser Zeit seien mehr als zwei Millionen Euro an Beiträgen und Spenden gesammelt worden, erklärte Rüdiger Bednarz gestern – und verwies auf eine Summe, auf die alle Beteiligten zurecht stolz sein können.

Und selbst, wenn die Rekordmarke von 1600 Förderkreis-Mitgliedern wohl nicht mehr erreicht werden kann, so hoffen Vorstand und Diakonie doch, dass möglichst viele Bürger die Worte Günther Vahlefelds beherzigen, die dieser anlässlich der Gründung vor 30 Jahren an die Versammelten richtete: „Wer gesund ist“, sagte er damals, „hat die Pflicht, all denen zu helfen, die dieses Glück nicht haben.“ ▪ Frank Zacharias

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