Förderkreis strebt 500 Mitglieder an

Pflegedienstleiterin Kerstin Haase bei der Arbeit in den neuen Räumen: Anfang des Jahres zog die Diakoniestation ins „Blaue Haus“ an der Marktstraße um. Am 19. Mai findet dort ein Tag der offenen Tür statt. ▪ F. Zacharias

HALVER ▪ Zwei Jahre ist es her, seit sich die Mitglieder des Förderkreises für Diakonie Halver-Schalksmühle zur Mitgliederversammlung trafen. Zwei Jahre, in denen zwar viel passiert ist, wie Vorsitzender Rüdiger Bednarz es formulierte, in denen sich an der grundsätzlichen Arbeit des Vereins jedoch nichts verändert hat.

Denn nach wie vor sorgt der Förderkreis dafür, dass Bürger aus Schalksmühle und Halver, die auf eine ambulante Pflege durch die Diakoniestation angewiesen sind, finanziell unterstützt werden, sie die notwendigen Pflegeleistungen möglichst kostenfrei in Anspruch nehmen können. „Und das ist auch in den vergangenen beiden Jahren gelungen“, sprach Bednarz nicht zuletzt den Mitgliedern und Spendern ein großes Dankeschön aus. Die erfolgreiche Arbeit sei umso bemerkenswerter, da die Mitgliederzahlen seit ein paar Jahren rückläufig seien. So sank die Zahl seit 2008 von 470 auf 423 Mitglieder. Und: „Auch trotz der wachsenden Konkurrenz privater Pflegedienstleister haben wir keine spürbaren Einbrüche verzeichnen müssen“, freute sich der Vorsitzende. Derzeit würden gut 150 Patienten in Halver und Schalksmühle von den 25 Mitarbeitern der Diakoniestation Halver-Schalksmühle versorgt. Diese sei somit voll ausgelastet, so Bednarz weiter.

Eine grundlegende Änderung habe es im vergangenen Jahr bei der Organisation der Diakoniestationen gegeben, die sich zum Verbund Diakonie Mark mit Sitz in Iserlohn zusammengeschlossen haben. Die Kooperation mit der Diakonie in Hagen sei ebenfalls geplant. „Das sind ganz neue Dimensionen“, erklärte Bednarz, die bislang jedoch keinen negativen Einfluss auf die Arbeit vor Ort gehabt hätten. Im Gegenteil: „Der Personalstand ist besser geworden, die Arbeitsbedingungen sind gut und daran wollen wir natürlich festhalten.“

Ein wichtiger Schritt sei in diesem Zusammenhang der Umzug der Diakonie-Station von der Kirchstraße ins „Blaue Haus“ an der Marktstraße Anfang des Jahres gewesen. „Der Umzug hat sich gelohnt, Leitung und Mitarbeiter freuen sich über die neuen, hellen Räume.“

Von diesen werden sich alle Interessierten auch bald ein eigenes Bild machen können, denn im Zuge des 30-jährigen Bestehens des Förderkreises (der AA berichtete) wird es am 19. Mai auch einen Tag der offenen Tür geben. Zwischen 14 und 17 Uhr können sich die Bürger über die Arbeit der Diakonie sowie des Förderkreises informieren und mit den Verantwortlichen ins Gespräch kommen. Und das wird auch das Hauptaugenmerk der Förderkreismitglieder sein, denn: „Unser Jubiläumsjahr soll das Jahr der Mitgliederwerbung werden“, machte Bednarz deutlich. Alle geplanten Veranstaltungen sollen dazu beitragen, neue Mitglieder zu gewinnen. Ein neues, aktualisiertes Faltblatt soll zudem ebenfalls für die nötige Reklame sorgen. „Und vielleicht bekommen wir die 500 ja wieder voll“, gab Bednarz das Ziel vor. ▪ Kerstin Zacharias

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