Förderbescheid für Bahnhofsneugestaltung in Oberbrügge übergeben

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Andreas Gerrath (von links), Martina Hesse, Thomas Gemke, Michael Brosch und Michael Schmidt bei der Übergabe in Oberbrügge. Die Finanzierung des Bahnhofs-Umbaus ist gesichert.

Oberbrügge - Mit einem Förderbescheid in Höhe von rund 200 000 Euro war Thomas Gemke am Donnerstag besonders gern gesehener Gast in Oberbrügge.

Als stellvertretender Verbandsvorsteher des NWL, Nahverkehr Westfalen-Lippe, übergab der Landrat den Bewilligungsbescheid über die Bundes- und Landesmittel, die den Bau der Parkplatzanlage mit Park&Ride- sowie Bike-&Ride-Plätzen ermöglichen. Umgesetzt wird dies im kommenden Jahr, während die Arbeiten der Bahn selbst für die Bahnhofsanlage noch 2017 erfolgen. Wenn die ersten Züge den Haltepunkt Oberbrügge anfahren, solle alles abgearbeitet sein, hieß es am Donnerstag beim Ortstermin mit Bürgermeister Michael Brosch, den Fraktionschefs von CDU und FDP, Martina Hesse und Andreas Gerrath, sowie dem Fachbereichsleiter Bauen und Wohnen der Stadt Halver, Michael Schmidt. 

Doch auch nach dem Fahrplanwechsel 2017 im Dezember werden die Züge nach Köln beziehungsweise in Richtung Dortmund in Oberbrügge nur durchrollen. Ob es 2018 klappt, hängt nach wie vor davon ab, wie das Planfeststellungsverfahren für die Strecke verläuft und wann in Kierspe ein Ausweichgleis geschaffen und zwei weitere Übergänge modifiziert sein werden. Beides bremst die Bahn so weit aus, dass ein Stopp in Oberbrügge nicht infrage kommt. 

200 000 Euro Zuschuss des NWL

Über eine „deutliche Aufwertung für Oberbrügge“ und den hohen Nutzwert für die Bürger in ganz Halver freute sich Brosch. Wichtig sei die Erreichbarkeit zu Fuß und mit dem Fahrrad und zudem, dass die gesamte Anlage samt Vorplatz barrierefrei geplant und umgesetzt werde. Bis dahin aber sind die Bürger noch auf den Bahnhof in Brügge angewiesen, der ebenfalls unter Beteiligung des NWL komplett umgebaut wird. 

Bei den Gesamtkosten für Oberbrügge geht es um 406 000 Euro. Mit etwa 150 000 Euro ist der Vorplatz veranschlagt, der zu 70 Prozent (105 000 Euro) aus Mitteln des Ministeriums für Städtebau bezuschusst wird. Der Eigenanteil der Stadt liegt bei 55 000 Euro.

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