Moderne Leuchten für Halvers Straßen

LED-Straßenbeleuchtung am Kirchlöher Weg.

HALVER - Der Siegeszug der LED-Technik hält an – nicht zuletzt im Bereich der Straßenbeleuchtung, die auch in Halver entsprechend modernisiert werden soll. Jetzt erhielt die Stadt dazu eine lang ersehnte Rückmeldung aus Düsseldorf.

Das Land genehmigte einen Antrag zur Förderung des LED-Einsatzes in Halver. Das erklärte Stadtwerke-Geschäftsführer Michael Schmidt jetzt auf Anfrage des AA. Zur genauen Fördersumme konnten jedoch weder Stadtwerke noch Stadtverwaltung Genaues sagen.

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Stadt will jährlich 100.000 Euro in LED-Technik investieren

Laut Haushaltsplan sollen jährlich insgesamt 100 000 Euro in die Modernisierung der heimischen Straßenbeleuchtung investiert werden. Eine Summe, die sich langfristig positiv auf das Stadtsäckel auswirken soll – nämlich dann, wenn sich die Kosten infolge des geringeren Energieverbrauchs amortisiert haben. Wie Peter Kaczor vom Fachbereich „Bauen und Wohnen“ Anfang des Jahres erklärte, erhofft man sich letztlich Strom- und CO2-Einsparungen von rund 60 Prozent.

Allerdings betonte Michael Schmidt jetzt, dass der Förderantrag sich auf eine einmalige finanzielle Unterstützung beziehe. Mit dieser wolle man, wenn möglich, noch in diesem Jahr bis zu 120 Laternen mit LED-Technik ausrüsten. Wie viele Leuchten es genau sein werden, richtet sich freilich am Preis der LED-Leuchten – und der ändere sich aufgrund der noch relativ jungen Technik ständig, so Schmidt. „Natürlich für uns im positiven Sinne“, sagt der Stadtwerke-Geschäftsführer. Da die LED-Straßenbeleuchtung aber noch nicht allzu lange am Markt ist, gebe es auch keine verlässlichen Daten zu deren Verlässlichkeit. „Da beziehen sich die Hersteller bislang nur auf Laboruntersuchungen. Es wird sich also erst in zehn Jahren zeigen, wie langlebig diese Leuchten tatsächlich sind.“

Mit einer Teststrecke am Kirchlöher Weg hat man bislang gute Erfahrungen gemacht – was schließlich auch zu dem Entschluss führte, die LEDs flächendeckend zu installieren. Etwa 2300 Laternen warten nun also auf ihre Modernisierung. Auf welchen Hersteller man zurückgreift, hänge vom Einsatzgebiet der Leuchten ab. „Nicht jeder Hersteller hat Leuchten für jeden Bedarf in seinem Portfolio“, weiß Schmidt, der sich aber darüber freut, in direkter Nachbarschaft eine besondere Möglichkeit zum Testen der LED-Lampen geboten zu bekommen: Am 20. September wird ein so genannter LED-Musterpark eröffnet, der auf einem Rundweg von 1,7 Kilometern Länge 22 Leuchten von neun namhaften Herstellern im Betrieb zeigt. „Das werden wir uns auf jeden Fall anschauen“, sagt Michael Schmidt, für den der Musterpark einen besonderen Reiz hat: Befindet er sich doch in seiner Heimatstadt Wipperfürth. - Frank Zacharias

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